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Test plus Quarantäne nach der Landung: Die Vorsicht regiert in Portugal

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Von Euronews mit Lusa
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Reisende auf dem Flughafen Lissabon zu Monatsbeginn
Reisende auf dem Flughafen Lissabon zu Monatsbeginn   -   Copyright  Armando Franca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Die Vorsicht fliegt mit. Auch Portugals Flughäfen gehen mitten in der vierten Corona-Welle lieber auf Nummer sicher. Obwohl die Infektionszahlen vom roten Bereich weit entfernt sind, und das Land auf eine der Top-Impfquoten weltweit verweisen kann, gelten seit Monatsbeginn strikte Regeln.

Alle auf dem Luftweg Einreisenden müssen vor dem Flug ein negatives Testergebnis vorzeigen, auch Geimpfte und Genesene.

Noch härter trifft es Passagiere aus Mosambik durch einen weiteren Test bei der Ankunft. Unabhängig von dessen Ergebnis müssen sie danach eine zweiwöchige Quarantäne über sich ergehen lassen - ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Freitestung.

Berta Nunes ist Staatssekretärin für die portugiesischen Gemeinden und erläuterte die Gefahrenlage: "Bei den Tests vor der Einreise könnten die Menschen bereits infiziert sein, aber trotzdem ein negatives Ergebnis haben. Es ist sehr wichtig, diese Tests bei der Ankunft durchzuführen, da einige positiv getestet wurden."

Portugal hat aus Mosambik mehrere sogenannte Rückholflüge organisiert, weil Verbindungen aus Mosambik und sechs weiteren Ländern im Süden Afrikas in die EU nach der Entdeckung der Omikron-Variante gestoppt wurden.

Drei von 283 Tests nach dem ersten Flug fielen positiv aus. Um welche Corona-Variante es sich handelt, steht noch nicht fest. Die Testergebnisse des zweiten Fluges stehen noch aus. Vor Weihnachten sind noch zwei weitere Flüge aus Mosambik geplant.