Fast 5 vor 12: Portugal erlässt strenge Einreiseregeln im Kampf gegen Covid

Menschen verlassen den Flughafen Lissabon: Die Reiseregeln wurde deutlich verschärft
Menschen verlassen den Flughafen Lissabon: Die Reiseregeln wurde deutlich verschärft Copyright Armando Franca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Wer keinen Test vorweisen kann, für den schlägt's 13. Das gilt für Einreise per Flugzeug, auf dem Land- und Seeweg. Was sich mit dem Beginn des Monats noch geändert hat.

WERBUNG

Ein neuer Monat und neue Pandemieregeln: Portugal hat im Kampf gegen die Wiederausbreitung des Coronavirus verschärfte Einreisebestimmungen in Kraft gesetzt.

Testpflicht auch für Geimpfte

Unabhängig von Herkunft und Staatsangehörigkeit müssen Menschen, die per Flugzeug, auf dem Land- oder Seeweg auf dem portugiesischen Festland ankommen, ein negatives Covid-Testergebnis vorweisen. Das gilt auch für solche, die vollständig gegen die Atemwegserkrankung geimpft oder von ihr genesen sind. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Fluggesellschaften, die Reisende ohne gültiges Testergebnis nach Portugal bringen, drohen die Behörden mit einem Bußgeld in Höhe von 20 000 Euro.

In geschlossenen Räumen: Maske muss sein

In geschlossenen Räumen, zum Beispiel in Gast- oder Sportstätten, ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung Vorschrift. Noch strenger ist die Regelung, wer in Portugal eine Einrichtung des Gesundheitswesens betreten will: Hier ist nicht nur eine Maske, sondern zusätzlich ein negatives Testergebnis Pflicht, selbst für Geimpfte. Portugal weist eine Sieben-Tage-Inzidenz von 206 auf, das ist im Vergleich zu Deutschland, Österreich und der Schweiz ein geringer Wert.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

3.600 Euro Strafe für Impfverweigerer in Österreich

Covid-Krise: Ex-Premier Johnson entschuldigt sich für "Schmerzen und Verluste"

Maske ab: Slowenien erstattet tausende COVID-Bußgelder