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Lohn gestrichen und dann entlassen: Wenn Google-Angestellte sich nicht impfen lassen...

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Von Pascale Davies
Homeoffice gilt hier schon seit Beginn der Pandemie: Jetzt kündigt Google auch was die Covid-Impfung angeht ein strenges Vorgehen an.
Homeoffice gilt hier schon seit Beginn der Pandemie: Jetzt kündigt Google auch was die Covid-Impfung angeht ein strenges Vorgehen an.   -   Copyright  Jeff Chiu/AP

Alphabets Google hat Berichten zufolge seinen Mitarbeiter:innen mitgeteilt, dass ihnen ihr Gehalt gestrichen wird und sie entlassen werden können, wenn sie die Coronavirus-Impfvorschriften des Unternehmens missachten. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die an die Öffentlichkeit gelangt sind.

In einem Memo, das vom Google-Management herumgeschickt wurde und dem US-Sender CNBC vorliegt, heißt es, die Mitarbeiter:innen hätten bis zum 3. Dezember Zeit, ihren Impfstatus zu erklären und entsprechende Nachweise vorzubringen oder eine medizinische oder religiöse Ausnahmegenehmigung zu beantragen.

Nach diesem Datum werde damit begonnen, die Mitarbeiter:innen zu kontaktieren, die ihren Impfstatus nicht aufgeklärt hätten nicht geimpft sind, sowie diejenigen, deren Anträge auf Befreiung nicht genehmigt wurden.

In dem Dokument heißt es weiter, dass Angestellte, die die Impfvorschriften bis zum 18. Januar nicht erfüllt haben, für 30 Tage in einen "bezahlten Verwaltungsurlaub" geschickt werden, berichtete CNBC, darauf folgte ein "unbezahlter persönlicher Urlaub" für bis zu sechs Monate. Danach "wird das Arbeitsverhältnis mit Google beendet".

Ein Google-Sprecher sagte in einer Erklärung, dass die Impfanforderungen des Unternehmens eine der wichtigsten Möglichkeiten seien, unsere "Mitarbeiter:innen zu schützen und die Dienste am Laufen zu halten".

Ohne sich zu dem CNBC-Bericht zu äußern, sagte Google gegenüber Reuters: "Wir werden alles tun, um unsere Mitarbeiter:innen, die sich impfen lassen können, zu unterstützen und wir stehen fest hinter unserer Impfpolitik."

Im August teilte Google mit, dass die Mitarbeiter:innen ab dem 30. Januar an etwa drei Tagen pro Woche ins Büro zurückkehren könnten. Anfang dieses Monats verschob das Unternehmen jedoch seinen Plan zur Rückkehr ins Büro auf unbestimmte Zeit, da die Omikron-Variante immer häufiger auftritt.

Im November ordnete die Regierung Biden an, dass amerikanische Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern bis zum 18. Januar sicherstellen müssen, dass ihre Mitarbeiter geimpft oder regelmäßig auf COVID-19 getestet werden.

In dem Google-Memo heißt es jedoch, dass "häufige Tests keine gültige Alternative zur Impfung sind".