Eishockey und neue Manöver: Putin und Lukaschenko suchen Schulterschluss

Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko posieren nach einem gemeinsamen Eishockeyspiel in  St. Petersburg.
Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko posieren nach einem gemeinsamen Eishockeyspiel in St. Petersburg. Copyright Mikhail Klimentyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
Von Euronews mit AP/AFP
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Beim Treffen ging es um Zusammenarbeit - auch auf militärischer Ebene. Putin kündigte neue russisch-belarussische Manöver für Anfang des Jahres an.

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Vertrauliche Gespräche - und ein gemeinsames Eishockeyspiel zwischendurch - der Besuch des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko bei Wladimir Putin in Sankt Petersburg sollte Geschlossenheit demonstrieren.

Bei dem Treffen ging es um Zusammenarbeit - auch auf militärischer Ebene. Eine weitere Runde gemeinsamer Militärübungen, wie von Lukaschenko angeregt sei für Anfang des Jahres geplant, bestätigte Putin nach dem Gespräch. Armeevertreter würden die Einzelheiten koordinieren und einen Termin festlegen - im März oder Februar.

Putin kündigt russisch-belarussisches Manöver an

Erst im September hatten die beiden Länder ein großes Manöver mit mehr als 200.000 Soldaten abgehalten.

Lukaschenko seinerseits bedankte sich bei Putin für die Unterstützung im Zusammenhang mit den Sanktionen, die westliche Länder gegen das Regime in Minsk verhängt haben.

Diese Sanktionen seien "hirnlos" und würden von niemandem gebraucht. Im Jahr der Sanktionen und der Pandemie sei das Handelsvolumen gestiegen und das BIP g gewachsen. Dabei habe Russland eine große Rolle gespielt.

Biden will direkt mit Putin sprechen

Die Ankündigung erneuter gemeinsamer Militärübungen erfolgt inmitten der russischen Truppenaufstockung an der Grenze zur Ukraine, die im Westen Befürchtungen vor einer Invasion weckt.

Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts kündigte US-Präsident Joe Biden ein erneutes Telefonat an diesem Donnerstag mit dem russischen Staatschef an.

Es solle als Vorbereitung des Treffens der beiden Präsidenten in Genf dienen, welches für den 10. Januar geplant ist.

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