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Russland droht mit Gas-Lieferstopp durch Nord Stream 1

Arbeiten an der Gasfernleitung Nord Stream 2 in Lubmin
Arbeiten an der Gasfernleitung Nord Stream 2 in Lubmin Copyright Michael Sohn/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Vize-Regierungschef Alexander Nowak sagte am Montagabend im Staatsfernsehen Russland habe das Recht, ein Embargo zu erlassen.

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Der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak hat eine Einstellung der Erdgaslieferungen an Deutschland ins Gespräch gebracht.

Die Gasfernleitung Nord Stream 1, die von Wyborg in West-Russland nach Greifswald verläuft, sei derzeit zu einhundert Prozent ausgelastet, so Nowak. Doch Russland habe das Recht, auf Sanktionen zu antworten, betonte er.

Die Erdgaslieferungen, die Deutschland bezieht, stammen mengenmäßig zu 55 Prozent aus Russland, gefolgt von Norwegen mit 30 Prozent.

„Europa verbraucht heute etwa 500 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr, 40 Prozent dieses Verbrauchs werden von Russland geliefert. Russland ist trotz allem seit vielen Jahrzehnten immer ein zuverlässiger Partner. Und heute erfüllt Gazprom seine vertraglichen Verpflichtungen vollständig Gas nach Europa zu liefern", wird Nowak von der Nachrichtenagentur Interfax zitiert.

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