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Kampf um die Hafenstadt Mariupol - Wann bricht die Schlacht um Kiew los?

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Von euronews
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In Mariupol hat ein Gebäude Feuer gefangen (Aufnahme vom 11. März 22)
In Mariupol hat ein Gebäude Feuer gefangen (Aufnahme vom 11. März 22)   -   Copyright  Evgeniy Maloletka/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Die Schlacht um die ukrainische Hafenstadt Mariupol tobt. Versuche, der Zivilbevölkerung ein Entkommen aus dem Kampfgebiet zu ermöglichen, sind bisher gescheitert. Dabei sei die Lage in der Stadt besorgniserregend, meldet das Rote Kreuz: „Kein Essen, kein Wasser, keine Medizin, kein Überleben", ließ die Hilfsorganisation plakativ verlauten. Selbst bei kurzen Aufenthalten im Freien bestehe Lebensgefahr, schrieb das Rote Kreuz.

Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig

Michail Misintsew, Leiter der russischen Kommandozentrale für Verteidigung, sagte: „Die schwierigste humanitäre Lage hat sich in Mariupol entwickelt. Hunderttausende Menschen, darunter auch ausländische, werden gewaltsam von nationalistischen Kräften festgehalten, die ihnen körperliche Gewalt androhen und jeden Versuch, die Stadt zu verlassen, unterbinden."

Von einem US-Unternehmen veröffentlichte Satellitenaufnahmen sollen die Zerstörung in Mariupol zeigen.

„Wir haben über humanitäre Korridore bereits fast 120 000 Menschen in sichere Gebiete gebracht“, so der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. „Die Hauptaufgabe ist Mariupol. Unser Konvoi mit Hilfsgütern ist 80 Kilometer von Mariupol entfernt. Wir tun alles, um uns gegen die Besatzungskräfte zu stemmen, die sogar orthodoxe Priester aufhalten, die diesen Konvoi begleiten. Es handelt sich um 100 Tonnen der nötigsten Güter, die die Ukraine ihren Landsleuten schickt“, sagte Selenskyj.

Die ukrainische Armee rechnet bald mit einem russischen Angriff auch auf Kiew. Vor allem nördlich der Hauptstadt stehen die russischen Verbände.