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Cessna stürzt auf dem Weg nach Köln ins Meer, Insassen verschollen

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Von Euronews mit dpa
Eine Cessna-Maschine (Symbolbild)
Eine Cessna-Maschine (Symbolbild)   -   Copyright  Darin LaCrone Photographer 2015/Darin LaCrone Photographer 2015

Ein mysteriöser Flugzeugabsturz hat die Luftwaffen mehrerer EU-Länder in Atem gehalten. Eine Cessna war im südspanischen Jerez mit dem Ziel Flughafen Köln/Bonn gestartet, als der Funkontakt zu der Privatmaschine abbrach. Das Flugzeug führte den Flug dann weiter und steuerte Richtung Ostsee.

Im weiteren Verlauf des Dramas begleiteten auch Flugzeuge der deutschen und dänischen Luftwaffe die Cessna, zu der aber weiterhin kein Kontakt habe aufgenommen werden können. Die dänischen Piloten hätten dann gesehen, wie die in Österreich registrierte Cessna vor der Küste Lettlands ins Trudeln geriet und in die Ostsee stürzte. Laut schwedischen Medien handelt es sich um eine Cessna 551.

Das Wrack und Trümmerteile wurden gefunden, von den Insassen fehle aber jede Spur. Wie lokale Medien in Köln berichten, handelt es sich bei dem Piloten um den Besitzer der Cessna Peter Griesemann. Auf Facebook bestätigte der "Kölner Karneval" den Tod: Griesemann war Kölner Aufsichtsratsvorsitzende des Festkomitees Kölner Karneval und Ehrenpräsident der Blauen Funken.

Eigentlich hätte das Flugzeug am frühen Abend am Flughafen Köln-Bonn landen sollen. Neben Griesemann sollen dessen Ehefrau, die Tochter und der Freund der Tochter an Bord der Maschine aus Spanien gewesen sein.

Stattdessen läuft jetzt eine große Rettungsoperation vor Lettland mit internationalen Kräften. Der Leiter des lettischen Seerettungskoordinationszentrums sagte im lettischen Fernsehen, es würden Suchaktionen koordiniert und das Gebiet durchkämmt.

Möglicherweise wurde die Maschine vom Autopiloten gesteuert. Es könnte sein, dass die Menschen an Bord durch den Druckabfall das Bewusstsein verloren haben.

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