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Fehlende Ersatzteile? Russland schlachtet wegen Sanktionen eigene Flugzeuge aus

Russlands Präsident an Bord eines Flugzeugsimulators auf dem Gelände der Aeroflot Aviation School, 05.03.2022
Russlands Präsident an Bord eines Flugzeugsimulators auf dem Gelände der Aeroflot Aviation School, 05.03.2022 Copyright Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
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Von Euronews
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Russische Fluggesellschaften beginnen damit, fehlende Ersatzteile aus aus derzeit geparkten Flugzeugen auszubauen.

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Russische Fluggesellschaften, darunter die staatliche Aeroflot, haben offenbar damit begonnen, fehlende Ersatzteile aus derzeit geparkten Flugzeugen zu nutzen. Aufgrund westlicher Sanktionen ist es der Russischen Föderation nicht mehr möglich, Bauteile aus dem westlichen Ausland zu bestellen und nachzukaufen.

Das Problem: rund 80 Prozent der russischen Flugzeugflotte besteht aus Passagierflugzeugen der Unternehmen Boeing und Airbus. Derzeit stehen durch die westlichen Sanktionen rund 15 Prozent der russischen Maschinen ungenutzt auf den Rollfeldern - sie könnten als Ersatzteillager herhalten.

Westliche Experten schätzen, dass es rund ein Jahr nach dem Inkrafttreten der Sanktionen eine Herausforderung sein wird, Flugzeugtypen neuerer Bauart, darunter der A350 und die Boeing 737 MAX, einsatzbereit zu halten. Denn diese bauen auf Technologien, die ständig aktualisiert werden müssen.

Erst im Juni hatte die russische Regierung den Fluggesellschaften empfohlen, einige ihrer Maschinen zur Bereitstellung von Ersatzteilen zu verwenden - um sicherzugehen, dass der Rest der im Ausland gebauten Flotte mindestens bis 2025 weiter fliegen kann.

Weitere Quellen • Reuters

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