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Russische Offensive nach Plan? Ukrainisches Militär gewinnt an Boden

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Von Oleksandra Vakulina
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Sasha Vakulina über die Lage in der Ukraine
Sasha Vakulina über die Lage in der Ukraine   -   Copyright  Euronews

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Ukraine habe in der letzten Woche mehr als 1.000 Quadratkilometer Gebiet zurückerobert. Das ist das Ergebnis einer überraschenden Gegenoffensive in der nordöstlich gelegenen Region Charkiw und des anhaltenden Drucks auf die russischen Streitkräfte im Süden.

Diese Karte zeigt den Verlauf der ukrainischen Gegenoffensive in der Region Charkiw in den letzten Tagen, basierend auf den Angaben des US-amerikanischen Instituts für Kriegsstudien ISW. Demnach nährt sich die Ukraine der Stadt Kupjansk, etwa 70 Kilometer nordöstlich von Balakliya. Nach Angaben des ISW sind die russischen Stellungen in der Region Charkiw nun weiteren ukrainischen Vorstößen ausgesetzt.

Die Einnahme von Kupjansk würde es den ukrainischen Streitkräften ermöglichen, die russischen Verbindungswege nach Izyum zu unterbrechen. Sie sind hier auf der Karte "gelb" dargestellt.

Ukrainische Militärs gaben bekannt, dass die eigenen Streitkräfte am 8. September 50 Kilometer weit in die russischen Verteidigungsstellungen nördlich von Izyum vorgedrungen seien, doch das russische Verteidigungsministerium hat keine Erklärung zu den ukrainischen Vorstößen in der Oblast Charkiw abgegeben.

Der Kreml behauptet, sein Krieg gegen die Ukraine verlaufe wie geplant, und erklärte lediglich, die Kämpfe würden entlang der gesamten Kampflinie in der Region Charkiw fortgesetzt.

Nach Angaben des Instituts für Kriegsstudien ISW führen die ukrainischen Erfolge an der Linie Charkiw-Izyum zu Brüchen im russischen Informationsraum und untergraben das Vertrauen in die russische Führung.