EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

"Sie dachten, dass sie den Baum entwurzeln können": Kein Ende der Proteste im Iran in Sicht

Die Proteste im Iran dauern nun schon fast 5 Wochen an
Die Proteste im Iran dauern nun schon fast 5 Wochen an Copyright AP/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Copyright AP/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Seit 5 Wochen gehen Menschen im Iran auf die Straße, ein Ende der Proteste ist nicht Sicht.

WERBUNG

Die Proteste gegen die Regierung im Iran gehen in die fünfte Woche, und bislang gibt es kaum Anzeichen dafür, dass sie abflauen, trotz des teils brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte.

Nach Angaben von Amnesty International sind seit dem Beginn der Demonstrationen mindestens 108 Menschen ums Leben gekommen. Die Proteste hatten sich am Tod einer jungen Frau entzündet, die von der Moralpolizei des Landes festgenommen wurde, weil sie ihr Kopftuch zu lose getragen haben soll.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell verteidigte gegenüber seinem iranischen Amtskollegen das Recht der Iraner:innen auf friedliche Proteste und die Verteidigung ihrer Grundrechte.

Die Regierung in Teheran hingegen vermutet hinter den Protesten "ausländische Agenten":

"Sie dachten, dass sie den Baum entwurzeln könnten. Doch dieses kleine Bäumchen ist zu einem enormen Baum herangewachsen. Wer auch nur darüber nachdenkt, ihn zu entwurzeln, liegt falsch", sagte Irans oberster religiöser Führer, Ajatollah Ali Chamenei.

Trotz der zeitweisen Abschaltung des Internets und sozialer Netzwerke gehen die Proteste weiter. Auch für dieses Wochenende haben Aktivist:innen im Iran zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

EU verhängt Sanktionen gegen iranische Personen und Einrichtungen

Iran: Präsident Raisi beigesetzt

Trauerfeierlichkeiten für Irans Präsidenten Raisi in Teheran