"Besorgniserregende Mutationen": EMA warnt vor neuer Covid-19 Welle ab Herbst

Sitz der EMA in Amsterdam
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Außerdem sei damit zu rechnen, dass SAR-CoV-2 und das Influenzavirus gleichzeitig um sich greifen werden. Die derzeitigen Impfstoffe gegen Covid-19 seien vorerst wirksam, so die EMA. Doch stetige Anpassungen seien notwendig.

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Europa muss in den kommenden Wochen mit einer neuen Welle von Covid-19-Infektionen rechnen. Das hat die Europäische Arzneimittelagentur EMA mitgeteilt.

Auf einer Pressekonferenz in Amsterdam sagten deren Experten, die Pandemie sei keineswegs vorüber. Die Omikron-Variante des Virus bilde weitere, mitunter besorgniserregende Mutationen aus.

Omikron-Mutationen werden dominieren

"Fünf Staaten der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums haben in der vergangenen Woche eine dieser neuen Omikron-Varianten identifizieren können. Nach Angaben des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten werden BQ.1 und die Unterlinie BQ.1.1 bis Mitte November, Anfang Dezember die dominierenden Stämme sein", so Marco Cavaleri von der Abteilung Gesundheitliche Gefahren und Impfstoffstrategien der EMA.

Impfstoffe: stetige Anpassungen nötig

Die EMA warnte, im Herbst und Winter würden außerdem das SAR-CoV-2- und das Influenzavirus gleichzeitig umgehen. Die Experten rieten vor allem den Risikogruppen zu Impfungen gegen die beiden Viren.

Die derzeitigen Corona-Impfstoffe seien vorerst wirksam, doch das Virus sei "schneller als wir bei der Anpassung von Impfstoffen sein können", so die EMA. Deshalb seien rechtzeitige Weiterentwicklungen notwendig.

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