Streiks gegen Treibstoffpreise in Jordanien: 44 Festnahmen, ein toter Polizist

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Von Euronews  mit afp
Seit über einer Woche wird in Jordanien gegen die hohen Treibstoffpreise protestiert.
Seit über einer Woche wird in Jordanien gegen die hohen Treibstoffpreise protestiert.   -  Copyright  KHALIL MAZRAAWI/AFP

In Jordanien ist ein Streik der LKW- und Busfahrer in Gewalt gemündet. Seit Tagen rollt die Protestwelle durchs Land. Die Forderung der Mitarbeitenden im Transportwesen: höhere Löhne und sinkende Treibstoffpreise. 

Die Demonstrierenden blockierten Straßen – teils mit brennenden Reifen. Es kam zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. Am Freitag wurde im Süden des Landes ein Polizeibeamter erschossen.

Die Ermittlungen laufen. Derweil meldeten die jordanischen Behörden, dass 44 Personen im Zusammenhang mit den Protesten festgenommen wurden.

Die Streiks legten mehrere Provinzen im Süden des Landes lahm. Sie hatten vor mehr als einer Woche begonnen - zuerst mit den LKW-Fahrern, dann folgten Bus- und Taxifahrer. Am Mittwoch schlossen sich auch die Einzelhändler dem Ausstand an.