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Moskau bestätigt 63 Tote, Ukraine spricht von 400: Wie viele Russen wurden in Donezk getötet?

Archivbild: ukrainische Soldaten in einem Humvee in Bakhmut, Region Donezk, Ukraine, 21. Dezember 2022.
Archivbild: ukrainische Soldaten in einem Humvee in Bakhmut, Region Donezk, Ukraine, 21. Dezember 2022. Copyright Libkos/AP
Copyright Libkos/AP
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Nach ukrainischen Raketenschlägen im Donbass hat Moskau den Tod von 63 Soldaten bestätigt. Die Ukraine spricht von 400 Toten und 300 Verletzen.

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Zum ersten Mal seit der Invasion der Ukraine Ende Februar hat Russland eine überraschend hohe Opferzahl durch ukrainische Raketenschläge bestätigt. Nach Angaben aus Moskau wurden in der Nacht zum 1. Januar 63 russischen Soldaten in der Region Donezk getötet. 

Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, schlugen die Raketen in eine vorübergehende Unterkunft im von Russland besetzten Ort Makijiwka (russisch: Makejewka) ein. 

Bisher hatte Moskau kaum Zahlen zu gefallenen Soldaten genannt und auch noch am Sonntag hatte die russische staatlichen Nachrichtenagentur Tass über einen schweren Angriff auf berichtet – aber nur von 15 Verletzten gesprochen.

Eine unabhängie Überprüfung der Opferzahlen ist derzeit nicht möglich.

Der von den russischen Besatzern eingesetzte stellvertretende Informationsminister Daniil Bessonow sagte, die Raketen seien zwei Minuten nach Mitternacht eingeschlagen.

Das ukainische Militär hatte dann am Montag die Zahl von 400 getöteten russischen Soldaten genannt. Dabei soll es sich um Reservisten gehandelt haben, die im Zuge der Teilmobilmachung in den Krieg geschickt wurden.

Wie die dpa unter Berufung auf Nutzer:innen sozialer Netzwerke berichtet, sollen sich die Männer zu einer Neujahrsfeier versammelt haben. Hohe Aktivität von Datenverkehr der Handys hätten ihren Aufenthaltsort an das ukrainische Militär verraten.

Zudem habe sich in unmittelbarer Nähe ein Munitionsdepot befunden, weshalb es zu verheerenden Explosionen gekommen sei, zitiert die Deutsche Presse-Agentur unbestätigte Berichte.

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