Weniger Migration: Tschechische Republik beendet Grenzkontrollen zur Slowakei

Grenzkontrollen in der Tschechischen Republik
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Von Euronews
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Seit Beginn des Jahres hat die tschechische Polizei deutlich weniger Migrant:innen an der Grenze zur Slowakei gefasst.

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Die ständigen Kontrollen an der tschechisch-slowakischen Grenze enden an diesem Sonntag. Die verstärkte polizeiliche Überwachung im gesamten Grenzgebiet werde jedoch beibehalten, sagte der tschechische Innenminister Vit Rakusan. 

Die Tschechische Republik hatte die Kontrollen Ende September letzten Jahres eingeführt, weil der Migrantenzustrom stark zugenommen hatte. So hatte die tschechische Polizei 2022 insgesamt etwa 14.000 Migrant:innen an der Grenze zur Slowakei aufgegriffen. Ein Großteil von ihnen stammte demnach aus Syrien, zumeist seien es junge Männer gewesen. Seit dem 29. September, als umfassende Kontrollen eingeführt wurden, waren es knapp 6.000. 

Im Januar dieses Jahres ging ihre Zahl deutlich zurück, was die zuständige Polizei gegenüber der tschechischen Presseagentur ČTK auf die Kontrollen, aber auch auf das Wetter zurückführte. In diesem Jahr seien kaum noch Syrer registriert worden, eher Menschen aus Moldawien. Weiter berichtete die tschechische Polizei, dass die meisten von ihnen nach Deutschland unterwegs waren, auf der Suche nach Arbeit oder auf dem Weg zu Verwandten.

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