50 Prozent der Sträflingsrekruten bei Wagner tot

Vakulina erklärt den Krieg
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Von Oleksandra Vakulina
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Die Wagner Gruppe hat Sträflinge als Rekruten eingesetzt. Von ihnen - wird geschätzt - sind etwa die Hälfte tot.

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Nach ukrainischen Angaben zielen die russischen Streitkräfte darauf ab, Bachmut bis zum ersten Jahrestag des Kriegsbeginns zu erobern.

Doch müsste da der Vormarsch - laut dem Institute for the Study of War - deutlich schneller werden.

Der Chef der Wagner-Gruppe erwartet, dass seine Kämpfer Bachmut bis März oder April eingekreist haben werden, und Prigoschins Einschätzungen waren bisher nah an der Realität, so das Institute for the Study of War.

Die russischen Streitkräfte scheinen ihren Vormarsch auf Bachmut nicht beschleunigen zu können. Es ist unwahrscheinlich, dass sie das Ziel am 24. Februar erreichen.

Die Ukraine könnte entscheiden, dass die mit der Einnahme von Bachmut verbundenen Kosten zu hoch sind, und sich freiwillig zurückziehen. Im Moment beabsichtigen die ukrainischen Streitkräfte, die Stadt zu halten.

Das britische Verteidigungsministerium schätzt, dass die russische Armee und die Wagner-Gruppe seit Beginn des Einmarsches in der Ukraine wahrscheinlich an die 200.000 Verwundete zu verzeichnen haben. Davon ungefähr 40-60.000 Tote.

Die Wagner-Gruppe hat Sträflinge als Rekruten eingesetzt. Von ihnen - wird geschätzt - sind etwa die Hälfte tot. Die Zahl der getöteten Soldaten im Vergleich zu den Verwundeten ist hoch.

Das liegt mit ziemlicher Sicherheit an der fehlenden medizinischen Versorgung für die russischen Truppen in weiten Teilen der Ukraine.

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