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Umfrage-Hoch für AfD: CDU-Chef Merz wettert gegen Grüne und Gendern

Habeck, Scholz und Merz im Bundestag - ARCHIVBILD
Habeck, Scholz und Merz im Bundestag - ARCHIVBILD Copyright Markus Schreiber/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AP, Twitter
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Als Reaktion auf die steigenden Umfrage-Werte der AfD macht der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sehr umstrittene Aussagen.

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In den vergangenen Tagen haben Meinungsumfragen, in denen die AfD gleichauf liegt mit der SPD, Schockwellen ausgelöst. Zunächst kamen bei Infratest/DIMAP für die ARD beide Parteien auf 18 Prozent, in der INSA-Umfrage für BILD am Sonntag liegen SPD und AfD bei 19 Prozent, CDU/CSU bei 27 Prozent, die Grünen bei 13 Prozent und die FDP bei 9 Prozent, die LINKE bei 5 Prozent.

Vor allem die Pläne der Regierungskoalition, dass alte Öl- und Gas-Heizungen gegen nachhaltigere Modelle eingetauscht werden sollten, haben bei vielen Menschen in Deutschland Verunsicherung ausgelöst. Besonders Wirtschaftsminister Robert Habeck vertritt die Umstellung auf klimaschonende Heizungsanlagen, er stürzt in den Umfragewerten ab.

Was Merz auf Twitter schreibt...

Der CDU Vorsitzende Friedrich Merz wettert auf Twitter gegen die Grünen. Zudem schreibt er: "Mit jeder gegenderten Nachrichtensendung gehen ein paar hundert Stimmen mehr zur #AfD. Gegenderte Sprache und identitäre Ideologie werden von einer großen Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr nur im Stillen abgelehnt. Sie werden als übergriffig empfunden."

Auf Twitter ist "Gendern" daraufhin in den Trending Topics - viele Nutzer und Nutzerinnen meinen, Merz mache geradezu Werbung für die AfD und lenke von den eigentlichen Problemen Deutschlands ab. 

Viele erinnern auch daran, dass der CDU-Chef vor fünf Jahren versprochen hatte, er werde die Wähler und Wählerinnen der Afd halbieren. Damals lag die rechtspopulistische Partei bei etwa 15 Prozent.

In einem weiteren Tweet meint Merz, die Bürgerinnen und Bürger könnten mit der AfD "heftige Denkzettel verpassen".

Die Grünen erreichten nur noch die "eigene Klientel", wobei der CDU-Vorsitzende "das Klientel" schreibt - vielleicht sollte er ab und zu mal im Duden nachschlagen. Es heißt nämlich "die Klientel".

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