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Feuer unter Kontrolle: Olympia bleibt verschont, Rhodos wieder "sicheres Reiseziel"

Verbrannte Schildkröte auf Korfu
Verbrannte Schildkröte auf Korfu Copyright ARMEND NIMANI/AFP or licensors
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Von Euronews mit DPA/AFP/AP
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Tourismusministerin Olga Kefalogianni nannte Rhodos ein sicheres Reiseziel, das Leben dort normalisiere sich wieder. Allerdings bleibt die Gefahr weiterer Brände aufgrund der wochenlangen Dürre hoch.

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Die am Wochenende ausgebrochenen Waldbrände auf der griechischen Halbinsel Peloponnes konnten laut Angaben der Feuerwehrkräfte unter Kontolle gebracht werden.

Auch die Feuer rund um die antike Stätte Olympia, in deren Nähe drei Brandherde gleichzeitig aufgeflammt waren.

Bulldozer fräsen unermüdlich Feuerschneisen. In zahlreichen Regionen des Landes herrscht wegen der Trockenheit weiterhin die zweithöchste Stufe der Brandgefahr.

Die Verwüstung, die die Feuer auf der beliebten Ferieninsel Rhodos angerichtet haben, ist aus der Luft deutlich zu erkennen. 15.000 Hektar Wald wurden zerstört. 30.000 Menschen mussten in den vergangenen Tagen in Sicherheit gebracht werden.

Laut Behörden besteht keine Gefahr mehr für Urlauber und Urlauberinnen. Tourismusministerin Olga Kefalogianni nannte Rhodos ein sicheres Reiseziel, das Leben dort normalisiere sich wieder. Allerdings bleibt die Gefahr weiterer Brände aufgrund der wochenlangen Dürre hoch.

Schutt und Schlamm in Südtirol

Ausnahmezustand herrschte am Wochenende in der italienischen Provinz Südtirol. Dort sorgten starke Unwetter mit Sturmböen für zum Teil große Schäden. Brücken wurden von Wassermassen weggerissen, Straßen von Schalmmlawinen überollt.

Auf Videos in den sozialen Medien war zu sehen, wie sich etwa der Furkelbach zu einer gewaltigen Flut entwickelte und drei Brücken mit sich riss. Außerdem wurden in der Gegend mehrere Straßen und Gebäude durch Schutt und Schlamm blockiert, wie die Südtiroler Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen mitteilte.

Drei Kilometer unterhalb des Grödner Jochs, einem Gebirgspass östlich von Bozen, verschlang eine gewaltige Gerölllawine mehrere Fahrzeuge auf einem Parkplatz und hinterließ eine Spur der Verwüstung. 

Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt. Im Pustertal gingen in zwei Stunden 50 Liter pro Quadratmeter Niederschlag nieder - es wurden 500 Blitze registriert, schrieb Meteorologe Dieter Peterlin bei Twitter. 

Menschen kamen nicht zu Schaden. Aber schon ab Dienstag droht die nächste Gewitterfront.

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