Bauernproteste gegen ukrainische Importe: Tusk und Shmyhal vermelden Fortschritte

Denys Shmyhal und sein Amtskollege Donald Tusk
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Mit Blick auf die Blockade der Grenzübergänge zwischen der Ukraine und Polen gebe es zwar einen positiven Trend, aber noch keinen Durchbruch, so der ukrainische Ministerpräsident.

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Vertreter der Ukraine und Polens haben angegeben, es seien Fortschritte mit Blick auf ukrainische Getreideimporte erzielt worden. Einen Durchbruch habe es am Donnerstag aber nicht gegeben.

Shmyhal und Tusk beraten über Lage

Der ukrainische Ministerpräsident Denys Shmyhal war nach Warschau gereist, um mit seinem polnischen Amtskollegen Donald Tusk zu sprechen.  Auch polnische Landwirte hatten sich mehrfach zu Protesten versammelt, es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

"Die Blockade der Grenze zur Ukraine durch bestimmte polnische Gruppierungen schadet der polnischen Wirtschaft, der ukrainischen Wirtscahft und der EU insgesamt", so der ukrainische Ministerpräsident. Und weiter: 

"Heute kann ich sagen, dass wir definitiv Fortschritte bezüglich der Aufhebung der Blockade gemacht haben, aber auch in der Sache, die überhaupt erst dazu geführt hat. Wir können nicht so schnell zur Tat schreiten, wie wir gern würden, aber es zeichnet sich ein positives Trend ab."

Landwirte beklagen günstige ukrainische Importe

Polnische und ukrainische Medien hatten berichtet, einige der Anführer der Proteste in Polen hätten Verbindungen zu einer pro-russischen politischen Partei.

Landwirte in mehreren EU-Ländern hatten massiv gegen die zollfreien Einfuhr günstiger Produkte aus der Ukraine protestiert. Blockaden und die daraus resultierenden Auseinandersetzungen führten zum Tod von drei ukrainsichen LKW-Fahrern.

Der ukrainische Ministerpräsident gab an, sein Land sei zu "gewissen Limitierungen" breit, nannte aber keine Details.

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