Mehrere Tote und hunderte Verletzte nach starkem Erdbeben in Taiwan

Das Erdbeben in Taiwan ließ Gebäude abkippen und legte zwischenzeitlich den Verkehr lahm.
Das Erdbeben in Taiwan ließ Gebäude abkippen und legte zwischenzeitlich den Verkehr lahm. Copyright AP
Von Euronews mit AP
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Bei einem starken Erdbeben in Taiwan sind am Mittwochmorgen mehrere Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt.

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Mindestens sieben Menschen sind bei dem Erdbeben in Taiwan am Mittwochmorgen ums Leben gekommen. Das gab die nationale Brandschutzbehörde bekannt.

Mehrere Tote, hunderte Verletzte

Nach lokalen Medienberichten starben drei Wanderer durch Felsstürze im Taroko-Nationalpark. In derselben Region soll ein Autofahrer den Berichten zufolge in seinem Wagen von Felsen erschlagen worden sein.

Nach Angaben der Regierung wurden mindestens 736 Menschen verletzt, 77 sind in Gebäuden und Tunneln eingeschlossen. Das Erdbeben und die Nachbeben verursachten außerdem 24 Erdrutsche und beschädigten 35 Straßen, Brücken und Tunnel.

Die taiwanische Erdbebenüberwachungsstelle meldete eine Erdbebenstärke von 7,2, die US-Behörde Geological Survey gab an, eine Stärke von 7,4 gemessen zu haben.

Es handelt sich um das stärkste Erdbeben in Taiwan seit etwa 25 Jahren.

Im Vorfeld hatten die Behörden mit einem leichten Beben gerechnet, weshalb keine Warnungen herausgegeben wurden.

An mehreren Orten wurden Tsunamiwarnungen ausgesprochen, die jedoch später wieder zurückgenommen wurden.

Verkehr kam zum Erliegen

Das japanische Wetteramt vermeldete eine Viertelstunde nach der Erschütterung um 8 Uhr Ortszeit eine 30 Zentimeter hohe Tsunamiwelle vor der Küste der Insel Yonaguni.

Der Verkehr entlang der Ostküste Taiwans kam nach dem Erdbeben zum Erliegen. Erdrutsche und Schutt versperrten Tunnel und Straßen. Der Zugverkehr wurde ausgesetzt, ebenso wie der Bahnverkehr in der Hauptstadt Taipeh.

Inzwischen verkehren die Straßenbahnen wieder wie gewohnt.

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