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Wahlen in Rumänien: Rechtsextremer Kandidat Simion gewinnt erste Runde

Der rumänische Präsidentschaftskandidat George Simion wendet sich an seine Anhänger.
Der rumänische Präsidentschaftskandidat George Simion wendet sich an seine Anhänger. Copyright  Andreea Alexandru/Copyright 2025 The AP. All rights reserved.
Copyright Andreea Alexandru/Copyright 2025 The AP. All rights reserved.
Von Claudiu Popa and Monica Mihai mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Die Wahl fand Monate nach einer annullierten Wahl statt, die das Land in die schwerste politische Krise seit Jahrzehnten stürzte.

Es ist eine historische Nacht für Rumänien in dieser ersten Wahlrunde. Der rechtsextreme Kandidat George Simion hat die erste Runde der Präsidentschaftswahlen mit über 30 Prozent der Stimmen mit Abstand gewonnen.

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"Ich bin hier, um die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen", sagte Simeon. "Ich will Demokratie, ich will Normalität, und ich habe ein einziges Ziel: dem rumänischen Volk das zurückzugeben, was ihm genommen wurde", so Simion.

Die Wahl fand Monate nach einer annullierten Wahl statt, die das Land in die schwerste politische Krise seit Jahrzehnten stürzte. Das oberste Gericht hatte die vorangegangene Wahl, bei der der rechtsextreme Außenseiter Calin Georgescu die erste Runde gewonnen hatte, für ungültig erklärt.

In den ersten paar Stunden lag der Kandidat der Koalition auf dem zweiten Platz, aber die Nacht endet wohl überraschend.

Eine Überraschung, die den unabhängige Kandidat, Nicusor Dan, Bürgermeister von Bukarest, mit 20,89 Prozent in die zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen führt.

Der 18. Mai ist das das Finale der Präsidentschaftswahlen. Für Rumänien steht viel auf dem Spiel. Wird es der rechtsextreme Kandidat sein oder doch der pro-europäische Kandidat Nicu Sjordan?

Für die Rumänen geht es bei dieser Wahl am 18. Mai um den Verbleib Rumäniens in der europäischen Familie oder vielleicht doch um eine Annäherung an den Osten. Der Ausgang wird sich in den nächsten zwei Wochen entschieden.

Wie in vielen EU-Ländern ist auch in Rumänien die Stimmung gegen das Establishment hoch, angeheizt durch die hohe Inflation und Lebenshaltungskosten, ein großes Haushaltsdefizit und eine schleppende Wirtschaft. Beobachter sagen, dass das Unbehagen die Unterstützung für nationalistische und rechtsextreme Persönlichkeiten verstärkt.

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