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Eine junge Frau posiert zwischen roten Schuhen, die Solidarität mit Opfern häuslicher Gewalt zeigen, bei einer Aufklärungsveranstaltung in Bukarest, Rumänien, Ende März 2026.

Video. Rote Schuhe in Rumänien: Protest macht Femizid-Krise sichtbar

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Rumänien: Rote Schuhe vor dem Rumänischen Athenäum in Bukarest erinnern an von häuslicher Gewalt getötete Frauen; das Land beschließt erstes Femizid-Gesetz und härtere Strafen.

Rote Schuhe säumten am Dienstag die Stufen des Rumänischen Athenäums in Bukarest. Sie standen für Frauen, die durch häusliche Gewalt ums Leben kamen. Die Installation lenkte den Blick auf ein düsteres Muster in Rumänien: Offizielle Zahlen deuten darauf hin, dass seit Anfang 2026 im Schnitt jede Woche etwa eine Frau getötet wurde.

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Die Initiatorin Alessandra Stoicescu nannte die Zahlen besorgniserregend. Die eigenen vier Wände seien längst nicht mehr automatisch ein sicherer Ort, sagte sie.

Neue Daten zeigen: Fast ein Drittel der Rumäninnen berichtet von verbalen oder körperlichen Übergriffen durch den Partner. Journalistinnen und Journalisten warnen, die Gewalt ziehe sich durch alle gesellschaftlichen Schichten, auch in gut ausgebildeten, akademischen Familien.

Das Parlament reagierte mit einem neuen Femizid-Gesetz. Es verankert die Tat erstmals ausdrücklich im nationalen Strafrecht, verschärft die Strafen und stärkt Schutzanordnungen, inklusive klarer Sanktionen, wenn sie missachtet werden.

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