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Nach tödlichem Unfall mit Anthony Joshua: Fahrer wegen gefährlichen Fahrens angeklagt

Anthony Joshua trifft zu einem Schwergewichtsboxkampf gegen Jake Paul in Miami ein, 19. Dezember 2025
Anthony Joshua trifft zu einem Schwergewichtsboxkampf gegen Jake Paul in Miami ein, 19. Dezember 2025 Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Gavin Blackburn
Zuerst veröffentlicht am
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Joshua wird zunächst in Nigeria bleiben, um sich von seinen Verletzungen zu erholen, die er sich bei dem Unfall zugezogen hat, so sein Promoter am Donnerstag.

Der Fahrer des Wagens, in dem der britische Boxer Anthony Joshua in einen tödlichen Unfall in Nigeria verwickelt war, wurde wegen rücksichtslosen und gefährlichen Fahrens angeklagt. Das teilte die Polizei im südwestlichen Bundesstaat Ogun am Freitag mit.

Adeniyi Mobolaji Kayode, 46, fuhr den Boxer und zwei seiner Freunde, Latif Ayodele und Sina Ghami, auf einer viel befahrenen Autobahn zwischen Lagos und Ibadan im Südwesten Nigerias, als der Lexus-SUV, in dem sie unterwegs waren, am Montag auf einen stehenden Lastwagen prallte.

„Der Angeklagte wurde gegen eine Kaution in Höhe von fünf Millionen Naira (2.960 Euro) sowie zwei Bürgschaften freigelassen. Er blieb in Untersuchungshaft, bis er die Kautionsauflagen erfüllte“, sagte Polizeisprecher Oluseyi Babaseyi der Nachrichtenagentur AFP.

Joshua wird zunächst in Nigeria bleiben, um sich von den Verletzungen zu erholen, die er bei dem Unfall erlitten hat, sagte sein Promoter am Donnerstag.

Eine Außenansicht des Duchess International Hospital in Ikeja, 30. Dezember 2025
Eine Außenansicht des Duchess International Hospital in Ikeja, 30. Dezember 2025 AP Photo

„Wie berichtet, wurde Anthony gestern Abend aus dem Krankenhaus entlassen und wird in den kommenden Tagen in Nigeria bleiben“, teilte Matchroom Boxing in einer Erklärung mit.

Ein Fahrzeug, in dem sich der ehemalige Schwergewichts-Champion und zwei seiner Begleiter befanden, war am Montag auf einer Hauptverkehrsstraße – dem Lagos-Ibadan Expressway, der den Bundesstaat Ogun mit Lagos verbindet – mit einem stehenden Lastwagen zusammengestoßen.

Die beiden Begleiter, Sina Ghami und Latif „Latz“ Ayodele, kamen dabei ums Leben.

Joshua wurde am Mittwochnachmittag aus einem Krankenhaus in Lagos entlassen und erwies seinen verstorbenen Freunden anschließend in der Leichenhalle die letzte Ehre.

Joshua hat familiäre Wurzeln in Nigeria und besuchte dort als Kind kurzzeitig ein Internat. Er besitzt zudem die nigerianische Staatsangehörigkeit.

Der Informationsbeauftragte des Bundesstaates Lagos, Gbenga Omotoso, sagte am Mittwoch, Joshua sei entlassen worden, nachdem er als klinisch gesund eingestuft worden sei, um sich „zu Hause“ zu erholen.

Ghami war Joshuas Kraft- und Konditionstrainer, während Ayodele als Trainer tätig war. Wenige Stunden vor dem Unfall hatten Joshua und Ayodele Clips in den sozialen Medien gepostet, in denen sie gemeinsam Tischtennis spielten.

Weitere Quellen • AP, AFP

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