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Dramatischer Unfall: Bolt-Fahrer stürzt mit Auto in die Oder

Ein Bolt-Personenwagen stürzte in der Nähe von Mosty Mieszczanskie in Wrocław in die Oder.
Ein Bolt-Personenwagen stürzte in der Nähe von Mosty Mieszczanskie in Wrocław in die Oder. Copyright  Dolnośląskie WOPR Facebook
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Von Mateusz Jaronski
Zuerst veröffentlicht am
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Spektakuläre Bilder aus der drittgrößten Stadt in Polen. Ein Auto der Verleih-Firma Bolt ist in Breslau - auf Polnisch Wroclaw - in die Oder gestürzt.

Am Sonntagabend sind einige Menschen in Wrocław (deutsch: Breslau) Zeugen eines dramatischen Unfalls geworden. Am 4. Januar, kurz nach 18 Uhr, durchbrach ein Toyota die Leitplanken der eisglatten Fahrbahn und stürzte geradewegs in die Oder. Auf dem Auto prankten Logos der beliebten Transportplattform Bolt.

In einem Interview mit der Zeitung Gazeta Wrocławska berichteten Augenzeugen, dass der Fahrer kurz vor dem Unfall gefährliche Driftmanöver auf dem vereisten Kopfsteinpflaster des nahe gelegenen Parkplatzes vollführte. Plötzlich verlor er die Kontrolle über das Auto und stürzte in den Fluss.

Auto ging sehr schnell unter

Das Auto schwamm nur einen kurzen Moment, bevor es vollständig unter der Wasseroberfläche verschwand.

Am Steuer saß ein 28-jähriger Mann. Er hatte unglaubliches Glück - denn er konnte sich aus eigener Kraft aus dem sinkenden Auto befreien und ans Ufer schwimmen.

Dabei herrschen in Breslau derzeit strenge Minusgrade, nachts wird es bis zu minus 10 Grad kalt.

Eine Sprecherin der Stadtpolizei Breslau bestätigte in einem Interview, dass der Fahrer nüchtern und nicht schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde.

Einsatzkräfte trafen fast sofort am Unfallort ein.

Taucher untersuchten das Wrack und bestätigten, dass sich keine Insassen mehr in dem Auto befanden.

Die Bergung des Fahrzeugs aus dem Fluss erforderte allerdings eine komplexe Rettungsaktion. Die Feuerwehrleute mussten Bäume an der Anlegestelle entfernen, damit ein Spezialkran eingesetzt werden konnte.

Der Toyota wurde schließlich gegen 22 Uhr an Land gehoben. Während des gesamten Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei führten der Übermut des Fahrers und die vereiste Fahrbahn zu dem Unfall. Die Beamten ermitteln noch den genauen Unfallhergang.

Breslau liegt etwa 260 Kilometer von Dresden und 320 Kilometer von Prag entfernt.

Das Unternehmen Bolt wurde 2013 unter dem Namen Taxify von dem Abiturienten Markus Villig in Tallinn gegründet. Die Eltern halfen dem damals 19-Jährigen bei der Gründung seines Start-ups, das 2014 von Estland ins Ausland expandierte.

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