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Wintereinbruch in Polen hat Zugverkehr lahmgelegt

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Illustratives Foto Copyright  X/@PKP_PLK_SA
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Von Agata Todorow
Zuerst veröffentlicht am
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Keine Züge und Verspätungen von mehreren Stunden: In vielen Regionen Polens liegt der öffentliche Verkehr still. Grund dafür sind starke Schneefälle und eisige Glätte. Auch internationale Verbindungen sind betroffen.

Chaos auf den Schienen: Starker Schneefall, Wind und Eisglätte haben den Bahnverkehr in vielen Teilen Polens lahmgelegt. Einige Züge wurden gestrichen, bei anderen kann es zu Verspätungen von bis zu drei Stunden kommen. Das Verkehrsunternehmen PKP PLK empfiehlt, mögliche Einschränkungen vor Antritt der Reise zu prüfen.

Nicht nur der Nahverkehr, auch der Regional- und Fernverkehr ist aufgrund der Wetterbedingungen eingeschränkt. Schnee, starker Wind und Frost beeinträchtigen die Infrastruktur. Auch bei internationalen Verbindungen kam es zu zahlreichen Schwierigkeiten.

Die Züge kommen mit Verspätungen von mehr als 200 Minuten an, Fahrgäste müssen mit langen Wartezeiten und häufigen Fahrplanänderungen rechnen. Die Situation ändert sich täglich und die Liste der Behinderungen wird regelmäßig aktualisiert.

Massive Zugverspätungen

Die größten Verspätungen wurden von PKP Intercity verzeichnet, einer Strecke, die auch über die Grenze nach Deutschland fährt. Der internationale Zug von Krakau nach Berlin Hbf war 181 Minuten verspätet, auch andere Verbindungen in die südpolnische Stadt kamen etwa drei Stunden später im Zielbahnhof an.

Während auf vielen Streckenabschnitten im Inland mit mehreren Stunden Verspätung zu rechnen war, fielen andere Strecken aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen ganz aus. Züge konnten die Gleise im Nordosten des Landes gar nicht mehr befahren.

Planen Sie eine Zugreise? Prüfen Sie die aktuellen Durchsagen

"Aufgrund der vom IMGW herausgegebenen Wetterwarnungen bezüglich möglicher starker Schneefälle, Glatteis und starker Winde kann es zu Schwierigkeiten und Verspätungen im Zugverkehr kommen", teilte das Zugverkehrsunternehmen PKP PLK mit. Es sei ratsam, vor der Reiseplanung den Fahrplan zu prüfen und sich über mögliche Änderungen im Zugverkehr zu informieren, heißt es in der Mitteilung weiter.

Im Zusammenhang mit den gestrichenen Verbindungen haben PKP Intercity und POLREGIO eine Ersatzfahrten gestartet. PKP Intercity-Züge, die fahren können, weichen auf Umleitungen aus. Aktuelle Informationen über Verspätungen und Zugausfälle finden Sie auf dem Portal pasazera.pl.

Gleichzeitig hat das Verkehrsunternehmen PKP Intercity neue Informationen zu Fahrgastrechten veröffentlicht. Bei Problemen während der Fahrt können Fahrgäste Beschwerden einreichen.

"Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie das Recht haben, sich über den Komfort Ihrer Reise zu beschweren", hieß es in einer aktuellen Mitteilung. Auf der Webseite des Verkehrsdienstes können Beschwerden eingereicht werden.

Wettervorhersage: Weiterhin Schneestürme und Frost

Nach Angaben des meteorolgischen Instituts IMGW soll es auch weiterhin frostig bleiben. Am 5. Januar lagen die Höchsttemperaturen zwischen -4°C und 0°C. In den Ausläufern der Karpaten wurden Temperaturen von -6°C verzeichnet.

Örtlich, vor allem im Norden, wird es schwache, flüchtige Schneefälle geben. Die Nacht vom 5. auf den 6. Januar verspricht, noch kälter zu werden. "Tiefsttemperaturen von etwa -16°C sind in der Landesmitte und im Vorgebirge, etwa -10°C im Westen, bis etwa -4°C im Südosten und an der See möglich, so das IMGW.

Auch in Deutschland ist mit Schnee, Glätte, gefrierendem Regen und Sturmböen zu rechnen. Noch bis Donnerstag soll es kalt bleiben, bis milde Atlantikluft die Temperaturen wieder anhebt. In Niedersachsen besteht derzeit noch eine Glättewarnung.

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