In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar 2026 drangen Dutzende von Objekten von belarussischem Territorium aus in den polnischen Luftraum ein - darunter mit Schmuggel-Gegenständen gefüllte Luftballons. Was befand sich in den Objekten?
In dem veröffentlichten Kommuniqué der BBN wird hervorgehoben, dass die Überwachung des Vorfalls die ganze Nacht hindurch fortgesetzt wurde, wobei Daten sowohl von militärischen als auch von zivilen Einrichtungen herangezogen wurden. Präsident Karol Nawrocki wurde vom Leiter der BBN über den Verlauf und die Folgen des Vorfalls auf dem Laufenden gehalten.
Gleichzeitig betonten die Behörden, dass einige der Objekte zwar mit Schmuggelaktivitäten in Verbindung stehen könnten (u. a. Ballons mit Zigarettenpackungen ohne polnische Verbrauchssteuermarken, die in den Woiwodschaften Podlaskie und Sokól gefunden wurden), die BBN jedoch nicht ausschließt, dass es sich um eine vorsätzliche Provokation unter dem Deckmantel des Schmuggels handelte.
Schmuggel von Luftballons aus Weißrussland
Die Polizei bestätigte, dass es sich bei einigen der Objekte, die nach Polen geflogen sind, um Schmuggelballons mit illegalen Zigarettenschachteln handelte. Uniformierte Beamte stellten in den Bezirken Białystok und Sokól Ballons mit einer Ladung von jeweils rund 1.500 Zigarettenschachteln sicher.
Die Dienststellen in Podlachien appellierten an die Einwohner, vorsichtig zu sein und gefundene Gegenstände, Ballontrümmer oder verdächtige Pakete unverzüglich den Dienststellen zu melden, ohne selbst zu versuchen, sie zu entfernen.
Das Nationale Sicherheitsbüro teilte auf der Plattform X/Twitter mit, dass der polnische Staatspräsident regelmäßig vom Leiter der BBN und den für die Sicherheit des Luftraums zuständigen Stellen über die Ereignisse informiert wird.
In dem Kommuniqué der BBN wurde auch darauf hingewiesen, dass es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle gegeben habe - so zum Beispiel in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2025, als Dutzende von Objekten über Weißrussland in den polnischen Luftraum eindrangen.
Bis zur vollständigen Klärung der Ereignisse bitten das BBN und andere Dienste die Bevölkerung dringend, Vorsicht walten zu lassen und den offiziellen Ankündigungen Folge zu leisten - sowohl im Zusammenhang mit der Sicherheit des Luftraums als auch mit möglichen Bedrohungen durch unbekannte Objekte.