Nach einem Stromausfall durch russische Drohnenangriffe auf die Stadt Krywyj Rih hatten die Bergleute in zwei Bergwerken festgesessen. Alle konnten in stundenlangen Rettungsaktionen über Tage gebracht werden.
Russische Drohnenangriffe auf die zentralukrainische Stadt Krywyj Rih haben am Donnerstag einen Stromausfall verursacht. Aufgrund dessen waren Bergleute in zwei Bergwerken eingeschlossen, wie der staatliche Rettungsdienst auf Telegram mitteilte.
Zunächst führte der Stromausfall am Donnerstag dazu, dass die Bergleute in einem der Bergwerke in Tiefen von 1.135, 865 und 475 Metern eingeschlossen waren. Es wurde eine Rettungsaktion mit auf Minen spezialisiertem Personal gestartet. Die Bergleute mussten laut dem staatlichen Rettungsdienst gut sieben Kilometer durch Tunnel laufen, bis sie wieder ans Tageslicht kamen. Die Aktion habe sechs Stunden gedauert.
Nach Mitternacht sorgte der Stromausfall dafür, dass 92 Bergleute in einem zweiten Bergwerk festsaßen. Sie wurden in einer vierstündigen Bergungsaktion wieder an die Oberfläche gebracht. Sie alle seien erschöpft gewesen, so der staatliche Rettungsdienst, aber glücklich, endlich wieder zurück zu sein.
Schon in der vergangenen Woche hatten russische Luftangriffe Notabschaltungen in der Industrie- und Bergbaustadt erzwungen, zehntausende Menschen waren ohne Strom und Heizung.