Nach einem Angriff auf Militärs der Gendarmerie am Arc de Triomphe in Paris sind Terrorermittlungen eingeleitet worden.
Ein mit einer Stichwaffe bewaffneter Mann, der einen Gendarmen unter dem Arc de Triomphe in Paris angegriffen hatte, ist von einem anderen Militär durch Schüsse verletzt worden und dann verstorben.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach 18 Uhr, als die Flamme des Unbekannten Soldaten entzündet wurde.
Der polizeibekannte Angreifer war zunächst festgenommen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er seinen Verletzungen erlag.
Macron spricht von einem Terrorangriff
Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Angriff gegen die Republikanische Garde als eine Terrorattacke. Das Schlimmste sei verhindert worden, schrieb der Staatschef auf X und lobte den Mut und den vorbildlichen Einsatz der Polizeikräfte, die Widerstand gegen den "islamistischen Terrorismus" leisteten.
Macron sprach dem verletzten Gendarmen sein Mitgefühl aus und erklärte, dass Schüler und Schülerinnen den Angriff hatten miterleben müssen.
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez lobte ebenfalls den Einsatz der Militärs und drückte seine Unterstützung für den Gendarmen aus, "der angesichts der terroristischen Bedrohung, die uns treffen wollte, kaltblütig und entschlossen gehandelt hat".
Die nationale Gendarmerie dementierte zunächst Berichte, wonach ein Gendarm durch einen Messerstich verletzt worden sei, und erklärte, dass die Person_"schnell neutralisiert"_ worden sei.
Der 1978 geborene und im Département Seine-Saint-Denis wohnhafte Mann soll bereits 2013 in Belgien wegen eines terroristischen Mordversuchts und eines Angriffs auf Sicherheitskräfte verurteilt und inhaftiert worden sein. Er wurde dann nach Frankreich überstellt und war im vergangenen Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden.