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Sturmserie über Westeuropa: Tote und Evakuierungen in Frankreich und Spanien

Ein Straßenschild ist auf einer überfluteten Straße zu sehen, als schwere Überschwemmungen den Westen Frankreichs während des Sturms Nils in La Reole am Sonntag, 15. Februar 2026, treffen.
Ein Straßenschild ist auf einer überfluteten Straße zu sehen, als schwere Überschwemmungen den Westen Frankreichs während des Sturms Nils in La Reole am Sonntag, 15. Februar 2026, treffen. Copyright  AP Photo
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Von Jeremiah Fisayo-Bambi
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Seit Wochen reißen Regen und Winterstürme in Frankreich nicht ab, vielerorts gilt weiter Alarm. Sturm "Oriana" traf am Wochenende auch Spanien mit Orkanböen und sintflutartigen Regenfällen. In beiden Ländern sind bislang drei Menschen gestorben, Dutzende wurden verletzt.

Die Folgen eines tödlichen Sturms haben Teile Frankreichs am Sonntag schwer getroffen. Im Südwesten blieb die Hochwassergefahr erhöht. Das gilt, obwohl die Hochwasser-Warnzentrale nach eigenen Angaben seit 30 Tagen rund um die Uhr arbeitet, um die Lage zu bewältigen.

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Nach einer Serie aus Dauerregen und Winterstürmen gilt in Frankreich seit einem Monat immer wieder Alarmstufe Orange oder Rot. Das zeigen die aktuellen Daten des Wetterdienstes Météo-France.

"Seit 30 Tagen herrscht irgendwo auf dem nationalen Territorium ununterbrochen oranger oder roter Alarm", sagte Lucie Chadourne-Facon, Direktorin der Hochwasser-Warnzentrale Vigicrues, am Samstag lokalen Medien.

"Das sind 81 Departements, die gleichzeitig für 154 Flüsse in Alarmbereitschaft sind. Wir haben damit alle Rekorde übertroffen", sagte sie.

Mitglieder der Feuerwehr fahren mit einem Boot auf einer überschwemmten Straße neben einem Straßenschild in Marmande, wo der Sturm Nils im Westen Frankreichs schwere Überschwemmungen verursacht, Sonntag, 15. Februar 2026.
Mitglieder der Feuerwehren fahren in einem Boot auf einer überfluteten Straße neben einem Straßenschild in Marmande, als schwere Überschwemmungen den Westen Frankreichs während des Sturms Nils treffen, Sonntag, 15. Februar 2026. Yohan Bonnet/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

Im Südwesten trat die Garonne über die Ufer. In der Folge wurden Straßen und Häuser überflutet. Auch die Bodenfeuchte erreichte einen neuen Rekordwert – den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1959.

"Wir stehen vor einer allgemeinen Überschwemmungssituation im ganzen Land, weil alle Böden überall gesättigt sind" und "ihre Infiltrationskapazität verloren haben", sagte Chadourne-Facon.

In der vergangenen Woche hatte Regierungssprecherin Maud Bregeon erklärt, Frankreich verzeichne zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Sturm "Nils". Ein Mensch starb demnach am Donnerstag im Département Landes. Ein weiterer Todesfall sei "in den letzten Stunden" in Tarn-et-Garonne hinzugekommen, sagte Bregeon am Freitag.

Mitglieder der Feuerwehr schieben ein Gummiboot über eine überschwemmte Straße, als der Sturm Nils im Westen Frankreichs schwere Überschwemmungen verursacht, in La Reole, Sonntag, 15. Februar 2026. (AP Photo/Yoha
Feuerwehrleute schieben ein Gummiboot über eine überschwemmte Straße, als der Sturm Nils im Westen Frankreichs schwere Überschwemmungen verursacht, in La Reole, Sonntag, 15. Februar 2026. (AP Photo/Yoha Yohan Bonnet/Copyright 2026 The AP. All rights reserved

Wenige Tage nach Sturm "Nils" hat am Wochenende Sturm "Oriana" Spanien mit sintflutartigen Regenfällen und schweren Sturmböen überzogen. Der Zugverkehr und der öffentliche Nahverkehr wurden vielerorts lahmgelegt.

Mit Böen von bis zu 166 km/h zog "Oriana" über Ost-, Nord- und Südspanien hinweg.

Lokale Behörden meldeten Störungen unter anderem an der baskischen Küste, in Valencia, auf Mallorca, in Andalusien und in Barcelona (Katalonien). Rettungsdienste evakuierten nach Behördenangaben mehr als 3.000 Menschen.

In sozialen Medien waren umgestürzte Bäume und Einsatzkräfte in den betroffenen Regionen zu sehen.

In der Provinz Castellón wurde Alarmstufe Rot ausgerufen, weil Orkanböen über die Region fegten.

In Frankreich und Spanien kamen durch die Stürme bislang drei Menschen ums Leben. Dutzende weitere wurden bei wetterbedingten Unfällen verletzt.

Weitere Quellen • AP, AFP

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