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"Inakzeptabel": Macron warnt – Frankreich darf nicht Ziel iranischer Angriffe werden

Emmanuel Macron im Élysée-Palast am 13. März 2026.
Emmanuel Macron im Élysée-Palast am 13. März 2026. Copyright  Ludovic Marin/Pool Photo via AP
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Von Olivier Tolachides
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Dass Frankreich im Krieg gegen den Iran ins Visier gerät, sei "inakzeptabel", sagte der französische Präsident Emmanuel Macron nach einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Massud Peseschkian über den Krieg im Nahen Osten und die Rolle Frankreichs.

Der französische Präsident Emmanuel Macron teilte am Sonntagabend in einer Nachricht auf der Plattform X, dass er mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gesprochen habe.

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Nach dem Tod eines französischen Soldaten im Irak vergangene Woche sagte Emmanuel Macron seinem Amtskollegen, es sei "inakzeptabel", dass Frankreich ins Visier genommen werde.

Der französische Präsident erinnerte daran, dass das Land "in einem strikt defensiven Rahmen zum Schutz seiner Interessen, seiner regionalen Partner und zugunsten der freien Schifffahrt interveniert".

Der iranische Präsident hatte zuvor in einer Erklärung im Staatsfernsehen die US-Forderungen nach einer Kapitulation zurückgewiesen. Eine Kapitulation bezeichnete er als "einen Traum, den sie mit ins Grab nehmen sollten".

In einer Erklärung im Staatsfernsehen entschuldigte sich Präsident Massud Peseschkian auch für die Angriffe des Irans auf "Nachbarländer" und erklärte, Teheran werde sie einstellen.

Der französische Präsident rief dazu auf, "die inakzeptablen Angriffe des Iran gegen die Länder der Region sofort zu beenden, sei es direkt oder über Stellvertreter, wie im Libanon und im Irak."

Emmanuel Macron sagte: "Nur ein neuer politischer und sicherheitspolitischer Rahmen wird Frieden und Sicherheit für alle gewährleisten. Ein solcher Rahmen muss sicherstellen, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt, und gleichzeitig die Bedrohungen angehen, die von seinem ballistischen Programm sowie von seinen regionalen und internationalen Destabilisierungsaktivitäten ausgehen."

Der Staatschef sagt auch, er habe den iranischen Präsidenten "ermahnt", "Cécile Kohler und Jacques Paris so schnell wie möglich die sichere Rückkehr nach Frankreich zu ermöglichen."

Nach mehr als drei Jahren Haft im Iran ist das französische Paar Cécile Kohler und Jacques Paris vergangenen November aus dem Evin-Gefängnis entlassen worden. Während einer Reise im Iran im Jahr 2022 wurden die beiden Lehrkräfte im Ruhestand festgenommen. Sie waren wegen Spionage verurteilt worden.

Frankreich hatte bereits seit Langem die Freilassung der beiden gefordert und der iranischen Regierung vorgeworfen, die Franzosen als "Staatsgeiseln" zu halten.

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