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VAE: Drohnenangriff löst Brand nahe Atomkraftwerk aus – Waffenruhe mit Iran wankt

ARCHIV: Undatiertes Foto der staatlichen Nachrichtenagentur WAM zeigt das im Bau befindliche Atomkraftwerk Barakah in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
ARCHIV: Undatiertes, von der staatlichen Nachrichtenagentur WAM veröffentlichtes Foto zeigt das im Bau befindliche Kernkraftwerk Barakah in Abu Dhabi. Copyright  Arun Girija/Emirates News Agency via AP
Copyright Arun Girija/Emirates News Agency via AP
Von Aadel Haleem
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein Drohnenangriff löste einen Brand nahe dem Atomkraftwerk Barakah in den VAE aus, Verletzte gab es keine.

Ein Drohnenangriff hat am Sonntag einen Brand am Rand des Barakah-Kernkraftwerks in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgelöst. Die ohnehin fragile Waffenruhe im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt gerät damit noch stärker unter Druck.

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Nach Angaben des Medienbüros von Abu Dhabi geriet ein Stromgenerator außerhalb der Hauptanlage in Brand. Es habe weder einen Austritt von Radioaktivität noch Verletzte gegeben, das Kraftwerk arbeite weiter regulär.

Die Internationale Atomenergiebehörde bestätigte, dass ein Stromgenerator betroffen war. Ein Reaktor musste demnach kurzzeitig auf Notstrom-Dieselgeneratoren zurückgreifen.

Fragile Waffenruhe unter Druck

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff, die Vereinigten Arabischen Emirate machten öffentlich auch niemanden verantwortlich. Die Spannungen mit dem Iran haben sich nach einer Reihe von Drohnen- und Raketenangriffen im Zusammenhang mit dem regionalen Konflikt in den vergangenen Wochen jedoch deutlich verschärft.

Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund stockender Waffenruhe-Gespräche zwischen dem Iran und den USA. Beobachter fürchten, dass der Konflikt wieder aufflammen könnte.

Onlinevideos schüren zusätzliche Spannungen

Zur Eskalation trägt auch bei, dass iranische Staatsmedien weiter Kriegsbilder verbreiten. In manchen Sendungen sind Moderatorinnen und Moderatoren beim Waffentraining zu sehen oder sogar bewaffnet im Studio.

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