Die weltweit führende Rennserie sieht die letzten zwei Rennen der Saison 2026 vorerst weiter im Zeitplan. Eine Prüfung Mitte September entscheidet, ob das Finale doch in Europa steigt.
Katar und Abu Dhabi sollen weiterhin die letzten zwei Rennen der Formel-1-Saison 2026 ausrichten. Die Organisatoren arbeiten aber an einer europäischen Ausweichlösung, falls der Krieg im Nahen Osten diese Pläne durchkreuzt, wie der Formel-1-Chef Stefano Domenicali am Dienstag sagte.
Nach dem Großen Preis von Ungarn am vergangenen Wochenende sagte er vor Journalisten, eine Entscheidung falle frühestens Mitte September. So wolle man mehr Zeit gewinnen, um die Lage zu beurteilen.
„Stand heute sind für uns die Rennen in Katar und Abu Dhabi bestätigt“, erklärte Domenicali.
„Wenn sich die Lage bis Mitte September nicht so klärt, wie wir es uns vorstellen, werden wir eine Entscheidung treffen“, ergänzte er. „Sollte das nicht möglich sein, endet die Saison in Europa.“
Weiteres Golf-Rennen aus Kalender gestrichen
Die Aussagen folgten einen Tag, nachdem die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) das Rennen Qatar 1812 KM aus ihrem Kalender für 2026 gestrichen hatte.
Die Veranstalter erklärten, das Rennen auf dem Lusail International Circuit werde zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren. Sie bekräftigten ihr langfristiges Engagement in Katar.
Im überarbeiteten Kalender für 2026 ersetzen Rennen in Spanien und Italien die ursprünglich geplanten Läufe in Katar und Bahrain.