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Neue Angriffe der USA gegen Iran - nach iranischer Attacke in Jordanien

Beschädigte Gebäude nach einem Luftangriff auf eine Basis der Volksmobilisierungskräfte in Mossul im Irak, Mittwoch, 29. Juli 2026
Zerstörte Gebäude nach einem Luftangriff auf eine Basis der Volksmobilisierungskräfte in Mossul im Irak am Mittwoch, 29. Juli 2026. Copyright  AP Photo
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Von Malek Fouda
Zuerst veröffentlicht am
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Die US- Luftschläge folgen auf Trumps Drohung, Iran nach dem Beschuss von US-Stützpunkten in Jordanien und gegen Verbündete wie Ägypten und die Golfstaaten "sehr hart" zu treffen.

Das US-Militär hat am frühen Donnerstag bekanntgegeben, dass es eine „massive Welle von Angriffen auf Iran“ abgeschlossen hat. Die Operation war eine Reaktion auf iranische Angriffe auf einen US-Stützpunkt in Jordanien.

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Die USA und Saudi-Arabien gingen auch gegen Iran-treue Milizen im Nachbarland Irak vor. Dabei kamen nach US-Angaben mindestens 20 Kämpfer und sechs iranische Berater ums Leben.

Das US-Zentralkommando erklärte in einem Beitrag in sozialen Medien, die US-Streitkräfte hätten innerhalb von mehr als zwei Stunden "Dutzende“ Ziele der Revolutionsgarden getroffen, darunter Gefechtsstände, Raketen- und Drohnenanlagen sowie Küstenüberwachungs- und Verteidigungsstellungen.

US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor erneut angekündigt, Iran "sehr hart“ treffen zu wollen - als Reaktion darauf, dass Teheran einen Stützpunkt in Jordanien ins Visier genommen, auf dem US-Soldaten stationiert sind.

Iranische Staatsmedien berichteten, bei Angriffen auf die Insel Qeschm -der größten Insel in der Straße von Hormus - seien zwei Menschen verletzt worden. Zudem habe es Explosionen in der westlichen Provinz Chuzestan gegeben, die an den Irak und Kuwait grenzt.

Drohnenangriffe gegen Tanker in Ägypten

Andernorts setzten Drohnenangriffe laut der britischen Seesicherheitsfirma Ambrey zwei Flüssiggas-Schiffe im ägyptischen Hafen Damietta in Brand.

Unklar blieb zunächst, wer die Angriffe auf ein US-eigenes schwimmendes Lager und einen griechischen Tanker in dem Hafen verübt hat. Verletzte wurden nicht gemeldet.

Die Eskalationen an mehreren Fronten nach einigen Tagen relativer Ruhe erhöhen das Risiko einer Rückkehr zu einem offenen Krieg. Sie zeigen zugleich, wie schwierig es ist, einen seit fünf Monaten andauernden Konflikt zu beenden, der die Weltwirtschaft erschüttert und in den USA unpopulär ist.

Die anhaltenden Gefechte schüren zudem die Sorge, dass Washington seine ohnehin geschrumpften Vorräte an moderner Munition weiter aufbraucht, die zum Schutz der US-Stützpunkte und von Verbündeten nötig ist.

Ein beschädigtes Fahrzeug am Ort eines Luftangriffs auf eine Basis der Volksmobilisierungskräfte in Mossul im Irak, Mittwoch, 29. Juli 2026
Ein beschädigtes Fahrzeug am Ort eines Luftangriffs auf eine Basis der Volksmobilisierungskräfte in Mossul im Irak, Mittwoch, 29. Juli 2026 Farid Abdulwahed/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.

Ägypten, ein enger US-Verbündeter und wichtiger regionaler Vermittler, gehört zu den wenigen Ländern im Nahen Osten, die bislang von direkter militärischer Gewalt verschont geblieben waren. Ein bestätigter Angriff Irans oder seiner Verbündeten würde den Konflikt deutlich ausweiten, der sich bereits auf mehrere Staaten übertragen hat.

Trump: "Jetzt sind wir an der Reihe"

Auf die Frage im Oval Office, ob Iran für die Angriffe auf die LNG-Schiffe verantwortlich sei, antwortete Trump: „Es ist ein bisschen mehr vom Gleichen.“

Und er drohte: „In der Zwischenzeit werden wir sie sehr hart treffen, denn jetzt sind wir an der Reihe.“

Saudi-Arabien hatte zudem den irakischen Milizen vorgeworfen, in den vergangenen zwei Tagen Drohnen auf seine Ölanlagen abgefeuert zu haben.

Dieses Satellitenbild, bereitgestellt von Planet Labs PBC am 27. Juli 2026, zeigt Rauch, der aus der Ölverarbeitungsanlage von Saudi Aramco in Abqaiq in Saudi-Arabien aufsteigt, 2026
Dieses Satellitenbild, bereitgestellt von Planet Labs PBC am 27. Juli 2026, zeigt Rauch, der aus der Ölverarbeitungsanlage von Saudi Aramco in Abqaiq in Saudi-Arabien aufsteigt, 2026 Planet Labs PBC/Planet Labs PBC via AP

Ein Verbund irakischer Milizen wies die Vorwürfe zunächst zurück.

Eine andere, von Iran unterstützte Gruppe, die Huthi-Rebellen im Jemen, erklärte dagegen, sie hätten saudische Energieanlagen im Rahmen eines eigenen, aber verwandten Konflikts angegriffen.

Vermittler hatten vor wenigen Tagen noch die Hoffnung geäußert, die USA und Iran an den Verhandlungstisch zurückzubringen.

Ein im Juni geschlossener Zwischenvertrag ist in den vergangenen Wochen an der Eskalation in der Straße von Hormus gescheitert. Die Meerenge ist eine zentrale Route für die weltweite Energieversorgung, die iranische Angriffe auf Schiffe erneut faktisch blockiert haben.

Ein Regionalvertreter sagte, die Vermittler versuchten „weiterhin mit beiden Seiten“, Ruhe herzustellen und den Waffenstillstand wieder auf Kurs zu bringen. Ob es in den vertraulichen Gesprächen Fortschritte gibt, ließ er offen.

Weitere Quellen • AP

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