Loader
Finden Sie uns
Werbung

Meta sammelt dreimal so viele Nutzerdaten wie Microsoft oder Apple

Ein Auto fährt am neuen Meta-Logo von Facebook auf einem Schild am Firmensitz in Menlo Park, Kalifornien, vorbei. Aufgenommen am 28. Oktober 2021.
Ein Auto fährt am 28. Oktober 2021 am neuen Meta-Logo von Facebook auf einem Schild vor dem Firmensitz in Menlo Park im US-Bundesstaat Kalifornien vorbei. Copyright  AP Photo/Tony Avelar, File
Copyright AP Photo/Tony Avelar, File
Von Indrabati Lahiri
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Neue Untersuchungen zeigen: Metas Apps greifen im Schnitt auf 25 von 35 möglichen Datentypen zu – mehr als die Anwendungen aller anderen Tech-Konzerne.

Der Konzern Meta soll unter den großen Tech-Unternehmen die meisten Nutzerdaten sammeln. Das geht aus einer neuen Untersuchung von Surfshark hervor. Das Unternehmen hat 171 Apps aus dem Apple App Store von Google, Microsoft, Apple, Amazon und Meta analysiert.

WERBUNG
WERBUNG

Surfshark untersuchte die Apps anhand von 35 verschiedenen Datenkategorien. Dazu zählten etwa Browserverlauf, präziser Standort, Kaufhistorie und weitere Angaben.

Die Studie zeigt: Meta erfasst im Schnitt die meisten Datentypen, nämlich 25 von maximal 35. Das ist mehr als das Dreifache der durchschnittlichen Datensammlung anderer Tech-Konzerne wie Microsoft und Apple.

Sieben der besonders eingriffsintensiven Apps gehören ebenfalls zu Meta, darunter Facebook, Messenger und Meta AI. Auch Meta Horizon, Meta Ads Manager, Meta Business Suite und Forum zählen dazu.

Zum Vergleich: Google erfasst 17 Arten von Daten, Amazon zwölf und Microsoft acht. Apple kommt auf sieben Datentypen.

Google dominiert bei datenhungrigen Apps

Google besitzt allerdings die meisten datenhungrigen Apps: 29 von 40. Von Amazon stammen nur zwei, von Meta neun.

Im Durchschnitt sammeln Googles Apps zwar weniger Datentypen als die von Meta. Umfang und Reichweite des Google-Ökosystems werfen für Nutzerinnen und Nutzer dennoch erhebliche Datenschutzbedenken auf.

Obwohl für die meisten Funktionen eine ungefähre Standortangabe ausreichen würde, greifen zahlreiche Anwendungen auf den kompletten Browserverlauf zu: neun Meta-Apps, elf Amazon-Apps und acht Google-Apps.

Außerhalb des Meta-Kosmos gilt Amazon Alexa als die datenhungrigste App und sammelt 28 verschiedene Datentypen.

Apple und Microsoft schneiden in den meisten Kategorien als vergleichsweise datensparsam ab. Die 13 Dienstprogramme von Apple erfassen im Schnitt nur sechs Datentypen, bei Googles Utility-Apps sind es 17.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

„Geoid“: NASAs Gravitationsmodell lässt die Erde wie eine Kartoffel aussehen

Die nächste Stufe der Energiewende in Europa: Warum saubere Energie in die eigenen vier Wände zieht

Unitrees tanzende Viral-Roboter sorgen für Börsendebüt mit Kursplus von 600 Prozent