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Ölpreis steigt wegen Iran-Konflikt, Weltbörsen erholen sich nach US-Anleihe-Entscheid

ARCHIV: Devisenhändler verfolgen KOSPI und Wechselkurse in der Hana-Bank-Zentrale in Seoul, Südkorea, am 19. August 2026.
ARCHIV - Devisenhändler beobachten den Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) und Wechselkurse in der Hana-Bank-Zentrale in Seoul, Südkorea, am 19. Aug. 2026 Copyright  AP Photo (AP Photo/Ahn Young-joon)
Copyright AP Photo (AP Photo/Ahn Young-joon)
Von Una Hajdari
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Weltbörsen erholen sich, Anleiherenditen geben nach nach US-Schuldenrückkauf; Ölpreise bleiben nahe Mehrwochenhochs im festgefahrenen USA-Iran-Konflikt

Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen und liegen nahe dem höchsten Stand seit Wochen. Der festgefahrene Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran schürt weiterhin Sorgen um das Angebot im Nahen Osten.

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Die Nordsee-Sorte Brent als internationale Referenz verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 94,5 Dollar je Barrel. Die US-Sorte WTI legte zur gleichen Zeit um 0,2 Prozent auf 87,4 Dollar je Barrel zu.

Seit Beginn des August sind die Notierungen stetig gestiegen. Damals kostete Brent noch rund 87,38 Dollar je Barrel. Der Streit um die Straße von Hormus hält die Sorge um mögliche Lieferunterbrechungen hoch, auch ohne eine neue Eskalation.

Beide Referenzsorten notieren deutlich über dem Niveau vor Kriegsbeginn.

Märkte erholen sich nach Schritt des US-Finanzministeriums

Weltweit haben Aktien am Donnerstag kräftig zugelegt und damit die Verluste vom Mittwoch in KI-Werten wettgemacht. Das US-Finanzministerium hatte angekündigt, die Rückkaufvolumen für langlaufende Staatsanleihen ab September mindestens zu verdoppeln, auf 4 Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) oder mehr je Transaktion.

Der Schritt nahm den Anleihemärkten etwas Druck. In den vergangenen Monaten waren die Renditen auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Nun stieg die Risikobereitschaft der Anleger in Asien deutlich.

In Südkorea schoss der Leitindex Kospi um 6,1 Prozent auf 6.858,91 Punkte nach oben, nachdem er am Mittwoch noch um 5,8 Prozent eingebrochen war. Samsung Electronics sprang um 9,7 Prozent nach oben. SK Hynix legte nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufs sogar 14,1 Prozent zu.

Der japanische Nikkei 225 stieg um rund 0,9 Prozent, der breiter gefasste Topix um 0,8 Prozent und machte damit einen Teil der Verluste vom Mittwoch wett. In Hongkong gewann der Hang-Seng-Index 1,1 Prozent auf 25.786,32 Punkte. Der Shanghai Composite legte um 0,3 Prozent auf 3.905,23 Punkte zu. In Australien kletterte der S&P/ASX-200 um 0,3 Prozent auf 9.066,40 Punkte.

Anleiherenditen fallen von Jahrzehnthoch

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe sank auf rund 4,64 Prozent nach 4,71 Prozent am Dienstag. Die Rendite der 30-jährigen Papiere fiel von 5,28 auf 5,18 Prozent und entfernte sich damit vom höchsten Stand seit 2007.

In den vergangenen Monaten waren die Renditen gestiegen. Anleger fürchten stärkeren Inflationsdruck durch den Krieg in Iran und wachsende Staatsschulden.

Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe, die zuletzt nahe dem höchsten Stand seit drei Jahrzehnten lag, ging von mehr als 2,89 auf rund 2,83 Prozent zurück.

An der Wall Street legte der S&P 500 am Mittwoch um 0,2 Prozent zu. Es war sein erstes Plus nach vier Handelstagen und beendete eine dreitägige Verlustserie. Der Dow Jones Industrial Average und der Nasdaq Composite gewannen jeweils 0,2 Prozent.

Der US-Dollar stieg auf 158,60 Yen nach 158,16 Yen. Der Euro gab leicht nach auf 1,1676 Dollar nach 1,1677 Dollar.

Weitere Quellen • AP

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