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Mit Video in Irans Staatsfernsehen: Kopfgeld von 10 Mio. Dollar auf Trump Sohn Barron

Barron Trump neben Melania und Donald Trump
Barron Trump an der Seite von Melania und Donald Trump Copyright  AP Photo
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Von Euronews Persian
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Das staatliche TV in Teheran zeigt Videos, auf offenbar der jüngste Sohn von US-Präsident Donald Trump verfolgt wird. Zu sehen sind seine Universität und Beamte des Secret Service. Seine Wege würden „lückenlos überwacht“.

Irans Staatsfernsehen hat ein Video ausgestrahlt, in dem mutmaßlich die Bewegungen von Barron Trump, dem 20-jährigen Sohn von US-Präsident Donald Trump, nachverfolgt werden. In dem Beitrag heißt es, auf ihn sei ein Kopfgeld von 10 Millionen Dollar (8,5 Mio. Euro) ausgesetzt worden.

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Diese Berichte wurden von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) nahen Medien verbreitet und liefen auf Kanal 3 des iranischen Staatsfernsehens. Der Titel des Beitrags lautet: „Wo und wie sollen wir Barron Trump töten?“

Das Video behauptet, den Standort seiner Universität, die Begleitfahrzeuge und die Positionen der Beamten des Secret Service zu zeigen. Es wird behauptet, seine Bewegungen würden „vollständig überwacht“.

Wer das Kopfgeld ausgesetzt hat, war offenbar zunächst nicht klar.

Außerdem wird in diesem iranischen Medienberichten behauptet, „ein Mädchen“ habe die Schutzmaßnahmen des Secret Service umgehen können, habe sich mit Barron Trump vertraulich getroffen und Informationen an die Produzenten der Sendung weitergegeben.

Barron Trump kommuniziere auch privat über Sprach- und Textnachrichten auf der Spielekonsole Xbox, außerhalb der Reichweite seiner Sicherheitsleute.

Euronews konnte keine dieser Behauptungen unabhängig verifizieren.

Im Juli hatten die IRGC-nahe Nachrichtenagentur Tasnim ein vergleibares Video veröffentlichte. Es trug den Titel „Wo und wie ist Melania Trump erreichbar?“ und zeichnete ihre Wege in New York nach, inklusive angeblicher Schwachstellen ihrer Sicherheit. Ende Mai berichtete die New York Post zudem über einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Ivanka Trump.

Teheran nimmt Trump ins Visier

Auch gegen den US-Präsidenten selbst verbreiten iranische Staatsmedien offene Drohungen. Im Juli zeigte ein riesiges Plakat am Platz der Islamischen Revolution in Teheran Trump offenbar tot in einem Sarg, darüber stand auf Englisch der Satz: „We will kill Trump“.

"Rache ist unvermeidbar" - Offizielles Plakat in Teheran am 27. Juli 2026
"Rache ist unvermeidbar" - Offizielles Plakat in Teheran am 27. Juli 2026 AP Photo

Ein weiteres Video sollte den Weg von Trumps Fahrzeugkolonne zwischen Flughäfen und seinen Anwesen in Florida und New York nachzeichnen. Der US-Geheimdienst Secret Service teilte mit, die Aufnahmen würden geprüft.

Im Januar 2020 war der Kommandeur der Quds-Brigaden der Revolutionsgarden, Qassem Soleimani, am Flughafen von Bagdad durch eine US-Drohne getötet worden. Donald Trump hatte den Einsatz in seiner ersten Amtszeit persönlich genehmigt.

Iranische Stellen kündigten damals Vergeltung für Soleimanis Tötung an und bekräftigen diese Drohung seither immer wieder.

Auch der Tod von Ayatollah Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen am 28. Februar, zu Beginn des laufenden Krieges, führte zu Drohungen gegen die USA.

Einige Persönlichkeiten staatlicher Medien in Iran begründen ihre persönlichen Anfeindungen gegen Trump ausdrücklich mit dem islamischen Rechtskonzept „qisas“, der vergeltenden Gerechtigkeit. Sie argumentieren, die Tötung der Führungspersönlichkeit der Islamischen Republik schaffe die Verpflichtung, den als verantwortlich geltenden Menschen zu töten.

Mohammad-Javad Larijani, Kommentator im iranischen Staatsfernsehen, nannte qisas das „unveräußerliche Recht“ der Islamischen Republik. Über diejenigen, die für Chameneis Tod verantwortlich seien, sagte er: „Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, und es gibt kein internationales Rechtshemmnis, das uns aufhalten könnte.“

„Wenn wir qisas an Trump nicht vollziehen, wenn wir den Mörder unserer Führungspersönlichkeit nicht bestrafen, werden die aktuelle Führungspersönlichkeit und die übrigen Führungspersönlichkeiten der Islamischen Republik für immer im Verborgenen leben müssen“, sagte Mohsen Ghanbarian, ein weiterer Kommentator des Staatssenders.

Der US-Präsident warnte, jeder Versuch, ihn zu töten, werde eine drastische Reaktion der USA auslösen. Am 20. Januar sagte Donald Trump, im Falle eines Anschlags auf sein Leben werde „das gesamte Land Iran in die Luft fliegen“, und er habe Anweisungen erlassen, die sicherstellten, dass die USA „die Islamische Republik von der Erdoberfläche wischen“, falls die Drohungen umgesetzt würden.

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