An Bord des Schiffes waren insgesamt 42 Menschen. Nach Angaben staatlicher Medien brachten Rettungskräfte zwölf von ihnen in Sicherheit.
Mindestens 20 Menschen sind ums Leben gekommen, fünf werden vermisst. Auf einem im Osten Chinas festgemachten internationalen Frachtschiff war ein Feuer ausgebrochen, berichten Staatsmedien am Donnerstag.
Ein von der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichtes Foto zeigt das Schiff mit dem Namen „Ocean Melody“. Es fährt unter liberianischer Flagge, wie aus der öffentlichen Tracking-Website VesselFinder hervorgeht.
An Bord waren insgesamt 42 Menschen, zwölf von ihnen konnten laut Xinhua in Sicherheit gebracht werden.
Das Schiff lag für Reparaturarbeiten bei der Werft Beihai Shipbuilding Co. im Hafen von Qingdao, einem wichtigen Seehandelszentrum an der nordöstlichen Küste Chinas.
Nach Angaben der Staatsmedien brach das Feuer gegen 11:15 Uhr Ortszeit (03:15 Uhr GMT) aus. Ob es inzwischen gelöscht ist, blieb zunächst unklar.
Chinas Präsident Xi Jinping gab „wichtige Weisungen“ heraus, um die Rettung der Vermissten zu beschleunigen.
Auch Ministerpräsident Li Qiang rief dazu auf, nach „eingeschlossenen“ Personen zu suchen und sie zu retten. Verletzte sollten medizinisch versorgt werden „und weitere Unglücke strikt verhindert werden“.
Qingdao Beihai Shipbuilding ist eine große Werft und gehört als Tochterunternehmen zur China State Shipbuilding Corporation.
Xi mahnte, „alle Regionen und zuständigen Behörden müssen aus diesem Vorfall tiefgreifende Lehren ziehen, alle Brandrisiken umfassend untersuchen und beheben“.
Die Lage entwickelt sich weiter und der Bericht wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.