EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Griechenland-Krise: Hilfe braucht Zeit - Deutschen mit Schäuble zufrieden

Griechenland-Krise: Hilfe braucht Zeit - Deutschen mit Schäuble zufrieden
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In Brüssel dämpft man die Erwartungen an eine schnelle Ausarbeitung des dritten Hilfspakets für Griechenland. Die Finanzminister berieten zunächst

WERBUNG

In Brüssel dämpft man die Erwartungen an eine schnelle Ausarbeitung des dritten Hilfspakets für Griechenland. Die Finanzminister berieten zunächst über eine Brückenfinanzierung, damit Athen bald fällige Milliarden zahlen und die Banken bald wieder öffnen kann. Ein Königsweg sei noch nicht gefunden, so der gerade wiedergewählte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem. Bis das dritte Hilfspaket stehe, könne es noch Wochen dauern: “Wir reden über ein komplett neues Programm für drei Jahre. Dafür braucht es viel mehr, was Substanz und Verpflichtungen und den Finanzierungsbedarf angeht und es braucht Zeit, das zu verhandeln. Wir haben die Institutionen gebeten, das so schnell wie möglich zu tun, aber das dauert wahrscheinlich eher vier als zwei Wochen – das ist meine Einschätzung und es gibt Leute, die mich als Optimisten bezeichnen.”

So unfertig das Hilfspaket auch noch sein mag, die Position des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble kam in Deutschland gut an. 64 Prozent der vom ARD-Deutschlandtrend Befragten sind mit Schäubles Verhandlungsführung zufrieden – trotz des viel gescholtenen Grexit-Szenarios, das dieser ins Spiel brachte.

Eine knappe Mehrheit ist für weitere Hilfen für Griechenland und findet die Spar- und Reformmaßnahmen angemessen. Allerdings vertrauen 78 Prozent der Befragten nicht darauf, dass die Regierung in Athen diese auch umsetzt. 62 Prozent der Befragten wollen, dass Griechenland in der Eurozone bleibt. Vor der Einigung hatte es dafür keine Mehrheit gegeben.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Vor dem Wahlfinale: Macrons Partei verwirft Reform der Arbeitslosenunterstützung

Geschäftsklima in Deutschland sinkt im Juni: Kein Euro 2024-Sommermärchen?

Könnten Mangan-Batterien die Hauptantriebskraft auf dem Markt für Elektrofahrzeuge werden?