EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Warnruf aus Brüssel: Rom bringt Eurozone in Gefahr

Warnruf aus Brüssel: Rom bringt Eurozone in Gefahr
Copyright 
Von Jule Scharr mit dpa, reuters
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Steuersenkungen, Mindesteinkommen, Abkehr vom Brüsseler Sparkurs: Die teuren Wahlversprechen von Fünf Sternen und Lega bringen die Europäer ins Schwitzen.

Steuersenkungen, Mindesteinkommen, Abkehr vom Brüsseler Sparkurs: Die künftige Regierung aus Fünf Sternen und Lega hat den Italienern teure Wahlversprechen gemacht. Viele Europäer bringt das ins Schwitzen.

WERBUNG

Die EU-Kommission richtete am Mittwoch warnende Worte an Rom: Italiens Haushalts- und Schuldenwerte seien auf dem Weg der Besserung und so müsse das auch bleiben.

Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, sagte am Mittwoch: „Unsere politische Botschaft ist klar: Italien muss seine Staatsverschuldung weiter senken. Diese ist in der Euro-Zone nur in Griechenland höher.”

Italien ist mit knapp 132 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet. Der Euro-Stabilitätspakt erlaubt 60 Prozent. Die Neuverschuldung pro Jahr darf zudem drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht überschreiten. Diese Defizitgrenze wollen Fünf Sterne und Lega neu verhandeln.

Von einem Euroausstieg ist im Regierungsprogramm nicht mehr die Rede. Doch die Märkte sind nervös. Sollte sich Rom nicht an die Regeln des Euro halten, droht eine neue Finanzkrise, so die Befürchtung.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Italien: Möglicher Regierungschef Giuseppe Conte muss Lebenslauf erklären

Europa blickt mit Sorge nach Italien

Die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland sinkt: Ist der Aufschwung in Gefahr?