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Brüssel: Europas Wirtschaft nimmt rasch wieder Fahrt auf

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Copyright JOHANNA GERON/AFP or Licensors
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Von Sergio Cantone
Zuerst veröffentlicht am
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Europas Wirtschaft wird im kommenden Jahr wieder das Vor-Pandemie-Niveau von 2019 erreichen. Das schreibt die EU-Kommission in ihrem Frühjahrsgutachten, das am Mittwoch in Brüssel vorgestellt wurde. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni will indes mehr als nur eine Korrektur.

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Europas Wirtschaft wird im kommenden Jahr wieder das Vor-Pandemie-Niveau von 2019 erreichen. Das schreibt die EU-Kommission in ihrem Frühjahrsgutachten, das am Mittwoch in Brüssel vorgestellt wurde. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni will indes mehr als nur eine Korrektur.

Die Rückkehr zum Niveau von 2019 sei sehr gut, doch liege man damit unter den Wachstumsprognosen von vor zwei bis drei Jahren. Die großen Anstrengungen seien schließlich gemacht worden, um für die kommenden Jahre ein stärkeres und nachhaltigeres Wachstum zu haben.

Laut der Prognose der Kommission wird die Wirtschaft in der EU in diesem Jahr um 4,2 Prozent und im nächsten Jahr um 4,4 Prozent wachsen. In der Eurozone wird die Wirtschaft 2021 um 4,3 Prozent und 2022 ebenfalls um 4,4 Prozent zulegen.

Die ersten Ausschüttungen aus dem Coronavirus-Wiederaufbaufonds könnten schon in der zweiten Juli-Hälfte vorgenommen werden, so Gentiloni. In sieben Mitgliedsländern müsse die entsprechende Gesetzgebung allerdings noch ratifiziert werden.

Der Fonds sei bislang einmalig, er könne aber als Modell für künftige Herausforderungen betrachtet werden.

Wenn alles gut laufe und mit zusätzlichen Eigenmitteln die Kredite zurückgezahlt würden, dann könnte dieselbe Methode der gemeinsamen Schuldenaufnahme auch in der Zukunft bei der gemeinsamen Krisenbewältigung angewandt werden.

Trotz allen vorgetragenen Optimismus gibt es dennoch ein Risiko. Denn der wirtschaftliche Krisenplan könnte wie ein Kartenhaus zusammenfallen, wenn neue Mutationen des Coronavirus eine neue Krise auslösten. Es hängt also alles vom erfolgreichen Kampf gegen Covid ab.

Journalist • Stefan Grobe

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