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„Verheerendes Urteil“: Queen Camilla erntet Kritik nach Treffen mit J.K. Rowling

Royal-Treffen mit J.K. Rowling: Königin Camilla erntet Kritik
Queen Camilla erntet Kritik nach Treffen mit J.K. Rowling Copyright  Screenshot X Royal Family
Copyright Screenshot X Royal Family
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Queen Camilla hat zum Auftakt der Royal Week in Schottland Zeit mit J.K. Rowling verbracht. Das sorgt für Kritik, viele werfen der Royal Family schlechtes Urteilsvermögen vor, gerade zum Ende des Pride-Monats.

Königin Camilla hat ein Foto ihres Treffens mit der „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling veröffentlicht. Die beiden sprachen darüber, wie sich junge Menschen stärker fürs Lesen begeistern lassen.

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Die beiden sprachen über ihre „gemeinsame Leidenschaft für Bücher“. Anlass war der Auftakt der Royal Week in Edinburgh, auch Holyrood Week genannt, die schottische Kultur und Leistungen würdigt.

In einem Statement in sozialen Netzwerken erklärte das Königshaus, die Königin und Rowling hätten „ein tiefes Engagement dafür, dass Kinder aus Freude und nicht aus Pflicht lesen“.

Weiter hieß es: „Ihre Majestät und Frau Rowling sprachen darüber, wie wichtig es ist, dass junge Menschen Zugang zu Büchern haben, und welche Schlüsselrolle das Lesen spielt, um kommenden Generationen neue Wege zu eröffnen.“

Die Förderung des Lesens für jüngere Generationen gilt als besonders wichtig. Der Beitrag löste dennoch breite Kritik in sozialen Netzwerken aus, weil Rowling sich immer wieder deutlich zu Transgender-Themen äußert.

Rowling sorgt häufig für Kontroversen und hat mit ihren Äußerungen über trans Frauen Empörung ausgelöst. Sie hat zahlreiche Aussagen veröffentlicht, die Kritiker als transfeindlich einstufen, weshalb viele sie als TERF bezeichnen – als „transgender-exclusionary radical feminist“, also radikale Feministin, die trans Personen ausschließt.

Hinzu kommt, dass das Treffen am 30. Juni stattfand, also zum Ende des Pride Month.

„Im Pride Month hat das eine deutliche Botschaft“, hieß es in einem Beitrag im Netz.

„Es gibt viele andere bewundernswerte Menschen, die das Lesen von Kindern und Jugendlichen fördern und in den Vordergrund gerückt werden könnten“, schrieb ein Nutzer. Eine andere fügte hinzu: „Als Bewunderin der Königin und ihres Reading Room bin ich tief enttäuscht, dass sie JKR eine Bühne bietet – in jedem Monat, aber besonders im Pride Month.“

Andere betonten, das Treffen und sein Zeitpunkt zeigten, wie sehr das Königshaus den Anschluss verloren hat.

Nachfolgend einige Reaktionen auf das als „tone-deaf“ kritisierte Treffen:

Rowlings spaltende Haltung in politischen Fragen hat einige Mitglieder des „Harry Potter“-Ensembles gegen sie aufgebracht. Daniel Radcliffe hat ihre Vorstellungen von Geschlecht öffentlich kritisiert.

Auch andere Prominente haben sich gegen die Autorin gestellt. Besonders deutlich äußerte sich Stephen Fry, der im vergangenen Jahr erklärte, Rowling „scheine ein hoffnungsloser Fall zu sein“.

Fry, der einst alle sieben „Harry Potter“-Hörbücher eingesprochen hat, sagte während der Aufzeichnung des Podcasts „The Show People“: „Ich fürchte, sie ist radikalisiert worden. Vielleicht von TERFs, aber auch durch die Tiraden, die gegen sie gerichtet werden.“

Seine Äußerungen folgten auf das Urteil des britischen Supreme Court im April 2025, in dem das Gericht festhielt, dass „Frau“ eine biologisch weibliche Person meint und nicht die Geschlechtsidentität.

Fry fügte hinzu: „Das hilft nicht, es verhärtet nur ihre Haltung und wird sie, so fürchte ich, weiter verhärten. Ich sage nicht, dass man sie nicht kritisieren sollte, wenn sie wirklich grausame, falsche und spöttische Dinge sagt. Sie scheint für uns ein hoffnungsloser Fall zu sein.“

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