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Iran-Drohung: Trump bestätigt geheimen Wechsel der Präsidentenmaschine

US-Präsident Donald Trump kommt mit Marine One auf der Ellipse nahe dem Weißen Haus in Washington an, am elf. August 2026. (AP Photo/Jose Luis Magana)
Präsident Donald Trump trifft mit dem Hubschrauber Marine One auf der Ellipse nahe dem Weißen Haus in Washington ein am elften August 2026. (AP Photo/Jose Luis Magana) Copyright  AP Photo
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Von Jeremiah Fisayo-Bambi mit AP
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"Sie wollten, dass ich einen anderen Flug, ein anderes Flugzeug nehme", sagte Trump nach einem Termin in Ohio. "Offenbar gab es eine Drohung, ich habe kaum nach Details gefragt. Ich bekomme viele Drohungen."

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag bestätigt, dass er im Juli während einer Reise in die Türkei heimlich die Air Force One verlassen und mit einem anderen Flugzeug weiterreisen musste. Militär und Secret Service hätten die Maßnahme wegen einer Sicherheitsbedrohung angeordnet. Damit bestätigte Trump einen Bericht der Washington Post.

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Demnach wurde er nach einem NATO-Gipfel im vergangenen Monat wegen einer als glaubwürdig eingestuften Bedrohung aus dem Iran unbemerkt in eine andere Maschine gebracht. Der Vorgang blieb mehrere Wochen geheim und wurde erst durch den Bericht öffentlich. Trump selbst spielte die ungewöhnliche Sicherheitsaktion herunter. Laut der Washington Post versteckte er sich am Flughafen in einem Catering-Behälter, um unbemerkt zu dem anderen Flugzeug zu gelangen.

Die Air Force One startete währenddessen als Ablenkungsmanöver. "Sie wollten, dass ich einen anderen Flug nehme, mit einem anderen Flugzeug", sagte Trump nach seiner Rückkehr von einem Termin in Ohio vor Journalisten. Er habe bei der Entscheidung kaum mitreden können. "Ich nehme an, es gab irgendeine Bedrohung. Ich habe nicht groß nachgefragt", sagte Trump. "Ich bekomme viele Drohungen."

Trump spielte auch die Gefahr für diejenigen herunter, die an Bord der Air Force One zurückblieben – darunter Mitarbeiter des Weißen Hauses, Sicherheitskräfte, weiteres Personal sowie Journalisten. "Ich glaube, das Flugzeug, mit dem ich geflogen bin, war tatsächlich stärker gefährdet", sagte Trump am Dienstag. Weitere Einzelheiten zu der Aktion nannte er kaum. Angst habe ihm der Vorfall jedoch nicht gemacht.

"Ich mache mir ehrlich gesagt um nichts Sorgen", sagte Trump. "Was auch immer passiert. Sie kennen meine Einstellung: Egal!"

Vorfall in der Türkei: Viele Details bleiben unklar

Trumps Abreise aus der Türkei hatte bereits damals für Aufmerksamkeit gesorgt. Er war mit einem Luxusjet unterwegs, den Katar den USA zur Nutzung als Präsidentenmaschine überlassen hatte. Das Flugzeug verfügt nicht über alle Raketenwarn- und Abwehrsysteme der älteren Präsidentenmaschinen. Wie mehrere Medien nun berichten, versteckte sich Trump in einem Catering-Fahrzeug und wurde so unbemerkt zu einem kleineren Regierungsflugzeug gebracht.

Mit dieser Maschine flog er von der Türkei nach Großbritannien. Dort gelangte er schließlich wieder unbemerkt an Bord des aus Katar stammenden Präsidentenjets. Später machte sich Trump über Spekulationen über eine mögliche Gefahr lustig. Auf die Frage von Journalisten sagte er damals: "Wenn ich gehe, gehen Sie auch. Oder?"

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch nicht bekannt, dass Trump selbst gar nicht an Bord der Maschine gewesen wäre, falls diese tatsächlich angegriffen worden wäre.

Aus Sicherheitsgründen werden Zeitpläne und Reisewege von Staats- und Regierungschefs bei Auslandsreisen immer wieder geheim gehalten. Dass der Aufenthaltsort eines US-Präsidenten jedoch während einer solchen Aktion und noch Wochen danach geheim bleibt, ist äußerst ungewöhnlich. US-Präsidenten haben in der Vergangenheit immer wieder auf Reisen in Kriegs- und Krisengebiete gedrängt – auch gegen die Bedenken ihrer Sicherheitsberater.

Damit wollten sie unter anderem die Präsenz der USA demonstrieren. Solche Reisen werden in der Regel erst öffentlich gemacht, wenn sich der Präsident nicht mehr in unmittelbarer Gefahr befindet.

Im Fall Trump war es anders. Er wurde heimlich vom Rest seiner Reisegruppe getrennt – darunter auch vom Pressepool, dessen Aufgabe es ist, den Präsidenten unabhängig zu begleiten und über seine Arbeit zu berichten. Auch nachdem die unmittelbare Gefahr vorüber war, informierte das Weiße Haus die Öffentlichkeit nicht über den Vorgang. Bis heute hat es nicht vollständig offengelegt, was genau während der geheimen Aktion geschah.

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