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Brad Pitt als Cliff Booth im neuen Trailer – alle beklagen die düstere Optik

Brad Pitt als Cliff Booth zurück im neuen Trailer: alle mit derselben Beschwerde
Brad Pitt als Cliff Booth zurück im neuen Trailer – alle kritisieren dasselbe Copyright  Netflix - screenshot YouTube
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Von David Mouriquand
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Brad Pitt kehrt zu seiner Oscar-Rolle aus Quentin Tarantinos „Once Upon A Time... In Hollywood“ zurück, und der neue Trailer wirkt überraschend düster und rätselhaft.

Licht, Kamera, Action.

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Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Kinofans und Netflix-Abonnenten bekommen eine Fortsetzung von Quentin Tarantinos Once Upon A Time... In Hollywood. QT wollte dies nach den selbst auferlegten, ziemlich willkürlichen Regeln eigentlich nicht zu seinem zehnten und letzten Film machen. Trotzdem hat er eine Fortsetzung seines Films von 2019 geschrieben, der Brad Pitt für die Verkörperung des Bad-Boy-Stuntmans Cliff Booth einen Oscar einbrachte. Die Regie übernimmt niemand Geringeres als David Fincher.

Der neue Film spielt acht Jahre nach den Ereignissen von Once Upon A Time... In Hollywood. Cliff Booth macht keine Stunts mehr, sondern arbeitet als sogenannter „Studio Fixer“.

Nun ist der erste Trailer zu Finchers neuestem Werk da, das den Titel The Further Mis-Adventures of Cliff Booth trägt. Und alle stellen dieselbe Frage: Muss sonst noch jemand die Augen zusammenkneifen?

Der Trailer steht wegen seiner düsteren Optik in der Kritik, Fans beklagen, sie könnten kaum etwas erkennen.

Hier können Sie ihn sich ansehen:

Ein Fan schrieb auf X: „Warum ist das so verdammt dunkel? Es soll doch eine spaßige Geschichte sein und nicht Zodiac oder Mindhunter. Sogar die Kameraarbeit von Gone Girl wirkte lebendiger als das hier. Warum haben die ADVENTURES of Cliff Booth die Bildsprache von Obsession?“

Eine andere Person kommentierte: „Sie haben mit diesem dunkel getönten Kameraeffekt alles vermasselt. Ich weiß nicht, warum sie das immer wieder machen.“

Weitere Reaktionen auf den Look des Trailers:

Ein Nutzer erklärte: „Wenn The Further Mis-Adventures of Cliff Booth später in diesem Jahr startet, werden Ton und Lichtgestaltung heftig diskutiert werden. Für das Publikum bedeutet der Wechsel den Schritt von Sonnenschein zu Schatten. Quentin Tarantinos Original wurde auf warmem 35-mm-Material gedreht, um ein traumhaft goldenes Kalifornien einzufangen. Finchers Fortsetzung setzt auf seine typische Palette aus tiefen Schatten und nüchternen Gelb-Grün-Tönen. Sie nimmt dem lässigen Helden die mythische Aura und legt eine deutlich dunklere Figur frei.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Zuschauerinnen und Zuschauer bemerken, dass die Beleuchtung in Filmen immer düsterer wirkt.

Schon Anfang dieses Jahres geriet der Trailer zu The Devil Wears Prada 2 wegen seiner schwachen Ausleuchtung unter Beschuss, ein viral geteilter Kommentar spottete: „Die herzzerreißende Geschichte einer Frau, die sich keine Lampen mehr im Büro leisten kann.“

Manche geben Regisseuren die Schuld, die digitales Material möglichst „filmisch“ aussehen lassen wollen und Dunkelheit fälschlich mit „seriös“ gleichsetzen. Andere kritisieren die Vereinheitlichung von „Content“ durch große Streamingstudios, und Netflix sah sich mehrfach dem Vorwurf ausgesetzt, einen einheitlichen „Netflix-Look“ zu verordnen.

Gemeint sind die häufigen Klagen, der Streamingriese lasse alle Filme durch gleichförmige Lichtgestaltung gleich aussehen und wirken. Das führe zu einem austauschbaren Look und einer flauen Farbpalette, in der starke Kontraste verschwinden.

Wie auch immer: Kinogängerinnen und Kinogänger werden wohl ihre besten Brillen bereithalten müssen. Wer zu Hause streamt, sollte die Helligkeit am Fernseher hochdrehen, wenn der Film bei Netflix erscheint.

The Further Mis-Adventures of Cliff Booth zeigt außerdem Elizabeth Debicki, Scott Caan, Carla Gugino, Yahya Abdul-Mateen II und Peter Weller. Der Film feiert seine Imax-Premiere am 25. November und läuft zwei Wochen im Kino, bevor er am 23. Dezember bei Netflix veröffentlicht wird.

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