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Hilfsorganisation IRC warnt: Ebola-Ausbruch könnte tödlichster überhaupt werden

Die Rotkreuz-Helferin Vanny Birungi informiert Bewohner bei einer Haustür-Kampagne zur Ebola-Aufklärung in Bunia im Kongo, am Montag, 25. Mai 2026.
Die Rotkreuz-Freiwillige Vanny Birungi spricht in Bunia im Kongo von Tür zu Tür mit Bewohnern im Rahmen einer Aufklärungskampagne zu Ebola, Montag, 25. Mai 2026. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Das International Rescue Committee warnte, der Ausbruch breite sich in der Demokratischen Republik Kongo schneller aus, als Helfer reagieren können.

Das International Rescue Committee (IRC) warnt: Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo könnte zum tödlichsten jemals verzeichneten werden. Ohne rasches Handeln der internationalen Gemeinschaft droht dieses Szenario.

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Die Weltgesundheitsorganisation teilte Anfang der Woche mit, im Land gebe es inzwischen mehr als 900 Verdachtsfälle von Ebola und 220 mutmaßliche Todesopfer. Der Ausbruch hat inzwischen auch das Nachbarland Uganda erreicht, wo es sieben bestätigte Fälle gibt, darunter einen Todesfall.

Auslöser der Epidemie ist das seltene Bundibugyo-Virus. Es gibt keinen nachweislich wirksamen Impfstoff, deshalb gestaltet sich die Eindämmung besonders schwierig.

In einer Mitteilung rief das IRC, eine 1933 gegründete Hilfsorganisation mit Sitz in New York, zu dringender internationaler Finanzierung und besserer Koordinierung im Kampf gegen den Ausbruch auf. Regionale Konflikte und Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit erschweren die Eindämmungsversuche, warnte die Organisation.

„Alle Warnlampen stehen auf Rot“, sagte Bob Kitchen, der Nothilfe-Vizepräsident des IRC.

„Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist heute verletzlicher und schlechter vorbereitet als während des Ausbruchs von 2018 bis 2020, der mehr als 2.000 Menschen das Leben kostete – und es stehen weniger Mittel zur Verfügung“, so Kitchen weiter. „Mehr Gewalt und gekürzte globale Hilfsgelder haben den Schutz im denkbar schlechtesten Moment ausgehöhlt. Die Lehre aus allen bisherigen Ausbrüchen ist eindeutig: Jede Verzögerung kostet Menschenleben.“

In der vergangenen Woche sind in der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo, dem Epizentrum des Ausbruchs, drei Rotkreuz-Freiwillige an mutmaßlichen Ebola-Infektionen gestorben.

Nach Angaben des Roten Kreuzes infizierten sich die Freiwilligen Alikana Udumusi Augustin, Sezabo Katanabo und Ajiko Chandiru Viviane vermutlich mit dem Ebola-Virus, als sie tote Körper versorgten.

Ebola ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die erstmals 1976 beschrieben wurde. Zu den Symptomen zählen Fieber, Schwäche, Durchfall, Erbrechen und in manchen Fällen Blutungen.

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