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Extreme Hitze in Großbritannien: Krankenhaus ruft Notfallstatus aus

Vor dem Buckingham-Palast schützt sich eine Touristin 2022 in London mit einem Fächer vor der Sonne. Sie wartet in der Hitze auf die Wachablösung.
Eine Touristin schützt ihr Gesicht mit einem Fächer vor der Sonne. Sie wartet 2022 in London bei Hitze auf die Wachablösung vor dem Buckingham-Palast. Copyright  AP Photo / Matt Dunham
Copyright AP Photo / Matt Dunham
Von Giedre Peseckyte
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Hitzewelle in Europa setzt das Gesundheitswesen zunehmend unter Druck. Im Süden Englands rief das East Surrey Hospital einen kritischen Zwischenfall aus und beschränkte seine Notaufnahme auf lebensbedrohliche Fälle. Auch in Frankreich melden Behörden deutlich steigende Notrufzahlen.

Das East Surrey Hospital hat am Montag einen kritischen Zwischenfall ausgerufen. Die Notaufnahme bleibt geöffnet, ist aber ausschließlich für lebensbedrohliche Notfälle vorgesehen.

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„Bitte kommen Sie nur im lebensbedrohlichen Notfall in das East Surrey Hospital“, sagte Ed Cetti, Chief Medical Officer des Surrey and Sussex Healthcare NHS Trust.

Patientinnen und Patienten sollen sich bei nicht dringenden Gesundheitsproblemen an Apotheken, Hausarztpraxen oder Walk-in-Zentren wenden.

Man habe sich entschieden, „schnell zu handeln, damit Patientinnen und Patienten weiterhin eine sichere Versorgung in hoher Qualität erhalten“, so Cetti.

Am Montag stiegen die Temperaturen im Süden Englands auf bis zu 34°C. Die britische Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency (UKHSA) hat für sechs Regionen eine rote Hitze-Gesundheitswarnung ausgegeben.

„Eine rote Hitze-Gesundheitswarnung bedeutet, dass selbst für gesunde Menschen Lebensgefahr bestehen kann. Einfache Maßnahmen wie ausreichend trinken, die Sonne in den heißesten Stunden meiden und die Wohnung kühl halten können jedoch viel bewirken“, sagte Agostinho Sousa, Leiter für extreme Ereignisse und Gesundheitsschutz bei der UKHSA.

Die Hitzewelle trifft auch Spanien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Italien, die Schweiz und Deutschland und setzt dort das Gesundheitswesen unter Druck.

Im Département Landes im Südwesten Frankreichs gingen etwa am Sonntag rund 20% mehr Notrufe ein „als üblich“, sagte Sophie Brocas, die staatliche Vertreterin in dem Gebiet, dem Sender France 3 Aquitaine am Sonntag.

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