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Drei Finalisten im Rennen um Lux-Filmpreis

Drei Finalisten im Rennen um Lux-Filmpreis
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Von Ana Lázaro Bosch
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Noch kann für einen der drei Finalfilme abgestimmt werden: "Die andere Seite von allem", "Styx" oder "Gegen den Strom" - welcher ist Ihr Favorit?

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Drei engagierte Filme.

Drei Filme, die zum Diskutieren und Nachdenken einladen.

Drei Filme, die im Wettbewerb um den Lux-Preis des Europäischen Parlaments stehen.

"Die andere Seite von allem"

Der erste kommt aus Serbien: "Die andere Seite von allem" handelt von einer geteilten Wohnung, einer Tür, die Familien trennt, die sich seit 70 Jahren ignorieren - und dadurch auch von der Geschichte eines Landes, das versucht, seine Wunden zu schließen.

Die Regisseurin, Mila Turajlić, fasst den Kerngedanken ihres Films so zusammen:
"Was hinter dieser Tür steckt, ist die Geschichte eines Landes, das irgendwie schon immer von seinen Trennlinien definiert war. Deshalb ist ein Ziel des Films, zu versuchen, diese Tür zu öffnen - auf metaphorischer Ebene - und zu sagen: 'Die andere Seite von allem'. Dass der einzige Weg, seine Geschichte zu schreiben, ist, wenn wir sie in einem Raum schreiben, der groß genug ist, all diese unterschiedlichen Sichten zu fassen."

"Gegen den Strom"

Aus Island kommt ein Film, in dem Regisseur Benedikt Erlingsson vom Kampf einer Frau für die Umwelt erzählt. Ein zeitgenössischer Robin Hood gegen einen transnationalen Aluminiumkonzern. Ein Film voller Action, Humor und Musik.

Regisseur Benedikt Erlingsson wirft mit seinem Film "Gegen den Strom" die alte Frage von David gegen Goliath auf: "Sie will die bösen Jungs treffen, es teuer machen, den Herrschenden schaden. Sie sind die Saboteure, also sabotiert sie sie. Das ist die erste Prämisse, aber es gibt noch eine andere: Wann kann man eingreifen? Wann kann man die Regeln brechen?"

"Styx"

Im dritten Film "Styx" geht es um eine Frau, die sich in einer überwältigenden Situation befindet: Allein auf ihrem Segelboot trifft sie auf ein Schiff voller Migranten. Auf ihre Notrufe antwortet niemand.

Regisseur Wolfgang Fischer will die Zuschauer zum Nachdenken anregen: "Wir sehen es die ganze Zeit aus ihrer Perspektive, was uns zu der Frage führt: Was ist mit uns? Wie reagieren wir? Und welche Optionen haben wir? Die Hauptidee war, diese Frage aufzuwerfen: Was hätten wir in dieser Situation getan?"

Der Gewinner des Lux-Preises wird am 14. November verkündet. Hier kann man für einen der drei Finalisten abstimmen!

Weitere Quellen • Leo Eder

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