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Rock-Urgestein Meat Loaf mit 74 Jahren gestorben

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US-Sänger Marvin Lee Aday, besser bekannt als "Meat Loaf", während er auf einer Pressekonferenz in Hongkong 200620
US-Sänger Marvin Lee Aday, besser bekannt als "Meat Loaf", während er auf einer Pressekonferenz in Hongkong 200620   -   Copyright  TED ALJIBE/AFP
Von Euronews

Er benannte sich nach einem beliebten Fleischgericht und schrieb mit seinem Album "Bat Out of Hell" Musikgeschichte. Nun ist Rocklegende Meat Loaf (auf Deutsch: "Fleischklopps) im Alter von 74 Jahren verstorben.

Dies geht aus einer Erklärung hervor, die am Freitag auf seinem Facebook-Account veröffentlicht wurde. "Mit gebrochenem Herzen geben wir bekannt, dass der unvergleichliche Meat Loaf heute Abend von uns gegangen ist, seine Frau Deborah an seiner Seite", heißt es in der Nachricht.

Der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Marvin Lee Aday hieß, machte sich auch als Schauspieler einen Namen. allen voran in der "Rocky Horror Picture Show", dort trat er 1975 als schräger Rockguru Eddie auf.

"Bat Out of Hell“ ist das fünft-erfolgreichste Album aller Zeiten mit 43 Millionen verkauften Scheiben. Der Song “I Would Do Anything for Love” ist bis dato einer seiner berühmtesten und ein ewiger Gasenhauer.

Es wurden keine näheren Ursache zum Tod des Sängers genannt genannt, aber Aday hatte im Laufe der Jahre zahlreiche Gesundheitsprobleme. 2016 brach der lange für sein Übergewicht bekannte Musiker bei einem Auftritt in der kanadischen Stadt Edmonton auf der Bühne zusammen.

“Bat Out of Hell” gibt es inzwischen sogar als Musical. Es wurde 2017 in London uraufgeführt. "Bat Out of a Hell", seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Songwriter Jim Steinman und Produzent Todd Rundgren, kam 1977 heraus und machte ihn zu einem der bekanntesten Interpreten im Rock.

Die Fans waren begeistert von dem brüllenden Gesang des langhaarigen, mehr als 250 Pfund schweren Sängers und Songs wie "You Took The Words Right Out of My Mouth", "Two Out of Three Ain't Bad" und "Paradise By the Dashboard Light".

Meat Loaf war kein beständiger Hitmacher, insbesondere nachdem er sich jahrelang mit Steinman zerstritten hatte.

Aber dank seiner extravaganten Konzerte und zahlreicher Fernseh- und Filmauftritte, darunter "Fight Club" und Cameos in "Glee" und "South Park", hielt er eine enge Verbindung zu seinen Fans aufrecht. Sein größter musikalischer Erfolg nach "Bat Out of Hell" war "Bat Out of Hell II: Back into Hell", eine Wiedervereinigung mit Steinman aus dem Jahr 1993, die sich mehr als 15 Millionen Mal verkaufte und die mit einem Grammy ausgezeichnete Single "I'd Do Anything for Love (But I Won't Do That)" enthielt.