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Rendez-vous: Zürich Film Festival und queere Kunst aus der arabischen Welt

Charlotte Gainsbourg wurde mit dem "Goldenen Auge" ausgezeichnet
Charlotte Gainsbourg wurde mit dem "Goldenen Auge" ausgezeichnet   -   Copyright  AP Photo
Von Euronews

Der Herbst hält einige Kultur-Highlights in Europa bereit, wie zum Beispiel eine seltene Reise durch die queere Kultur der arabischen Welt oder das Gesamtwerk von Lucian Freud in London.

Zürich Film Festival

Es bietet Filme aus Europa und Übersee sowie Vorpremieren und Ehrungen in Anwesenheit internationaler Stars wie Liam Neeson und Diane Kruger. Das Zürich Film Festival ist eines der großen Kinoereignisse im Herbst und das größte in der Schweiz. 

Mit einem "Goldenen Auge" wurden zwei europäische Schauspieler ausgezeichnet, der Brite Eddie Redmayne und die französisch-englische Charlotte Gainsbourg.

Das Festival läuft bis zum 02. Oktober 2022 im Festivalzentrum in Zürich 

Lucian Freuds Gesamtwerk in London

Eine Ausstellung in der National Gallery in London zeigt Gemälde eines der bekanntesten figurativen Maler Europas, Lucian Freud (1922-2011). Sie umfasst sein ganzes Lebenswerk und zeigt, wie sich Freuds Malerei im Laufe von 70 Jahren entwickelt hat.

Mächtige und unbedeutende Menschen, intime oder anonyme, bekleidete oder nackte, alle seine Figuren wurden ungeschminkt von Freuds Pinsel verkörpert. 

Die Ausstellung "Lucian Freud: New Perspectives" ist bis zum 22. Januar 2023 in der Londoner National Gallery zu sehen. 

Queere Kultur in der arabischen Welt

Das "L'Institut du Monde Arabe" macht sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt. Die Austellung "Habibi, die Revolutionen der Liebe" zum ersten Mal eine Reise durch die queere Kultur der arabischen Welt.

Zu sehen sind die Werke von 23 Künstler:innen - Maler, Fotografen, bildende Künstler, Illustratoren - aus dem Maghreb, Iran, aus Afghanistan sowie Künstler:innen, die in der Diaspora leben.

Bis zum 19. Februar 2023 läuft die Ausstellung im L'Institut du Monde Arabe in Paris.

Julio González und Pablo Picasso

Die Ausstellung "Julio González, Pablo Picasso und die Entmaterialisierung der Skulptur" befasst sich mit den Metallskulpturen, die die beiden Künstler gemeinsam geschaffen haben. Untersucht werden die Freundschaft und die kreative Verwandtschaft zwischen Julio González und Pablo Picasso. 

Kunsthistoriker bezeichnen das gemeinsame Werk auch als die "Erfindung" der Eisenplastik. Es handelt sich um zwei Künstler, deren Persönlichkeiten und Werdegänge zwar unterschiedlich, aber biografisch parallel und kulturell nah beieinander liegen.

Bis zum 08. Januar 2023 ist die Ausstellung im Recoletos-Saal der Mapfre-Stiftung in Madrid zu sehen. 

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