Im Europäischen Parlament ist bis zum Sommer eine Ausstellung über Zyperns Mythen zu sehen. Zypern hat derzeit den rotierenden EU-Ratsvorsitz inne. Zur Eröffnung in Straßburg kam auch der zyprische Präsident.
Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis hat in Straßburg die Ausstellung „Die Mythen Zyperns“ im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments eröffnet. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola war ebenfalls dabei.
Die Ausstellung präsentiert die acht Mythen Zyperns: Die Drachen, Der Wein der Ritter, Die Steine des Digenis Akritas, Die Heilige Helena und das Heilige Kreuz, Sierolotta, Die Sintflut, Adonis und Die Burgen der Regina.
Zypern hat im Januar die EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr übernommen.
Christodoulides erklärte, dass die Ausstellung aus dem tiefen Bedürfnis heraus entstanden sei, das kulturelle Erbe seines Landes zu bewahren, zu fördern und zu verbreiten. Die Mythen und Traditionen eines Ortes seien nicht nur Erzählungen aus der Vergangenheit, sondern lebendige Geschichten, die Generationen verbinden und gemeinsame Werte widerspiegeln. Sie seien ein integraler Bestandteil der zyprischen kulturellen Identität.
Die Ausstellung ist bis zum Ende der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft in sechs Monaten im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Straßburg zu sehen.