Die berührende Klavierballade erscheint am zehnten Todestag des Sängers und könnte auf einem neuen, bislang unveröffentlichten Prince-Album später in diesem Jahr zu hören sein.
Seit dem Tod von Prince sind bereits zehn Jahre vergangen. Der Musiker starb am 21. April 2016 im Alter von 57 Jahren an einer versehentlichen Überdosis Fentanyl.
Zum Jahrestag seines Todes ist nun eine neue Single erschienen: „With This Tear“.
„Der Song wurde 1991 in Paisley Park aufgenommen und nun von Chris James neu abgemischt. Prince hat hier alles in der Hand: Er schreibt, produziert und spielt jede einzelne Note“, heißt es in der Beschreibung auf den offiziellen Social-Media-Kanälen von Prince.
Hören Sie hier rein:
„Später wurde der Song von Céline Dion aufgenommen und veröffentlicht, jetzt kehrt er in seiner Originalfassung zurück.“
Dions Version der Piano-Ballade erschien auf ihrem selbstbetitelten Album von 1992.
Zu Princes Version schrieb Dion auf Instagram: „‚With This Tear‘ war ein Geschenk von Prince, das ich immer in Ehren halten werde. Ich trage diesen Song seit so vielen Jahren mit mir. Seine Version nun zum allerersten Mal zu hören, ist etwas ganz Besonderes. Celine xx…“
Nach Angaben des Prince-Nachlasses markiert „With This Tear“ den Auftakt zu einer Reihe bislang unveröffentlichter Prince-Aufnahmen. Diese sollen im Laufe dieses Jahres erscheinen, als Teil eines bisher nie veröffentlichten Prince-Albumprojekts.
Weitere Details sind bislang nicht bekannt.
Außerdem sorgte Prince Anfang dieses Jahres für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass der Nachlass es ablehnte, seine Musik im Film Melania zu verwenden.
Produzent Marc Beckman erklärte, ein „Anwalt, der den Nachlass verwaltet“, habe sich gemeldet und gesagt: „Prince hätte niemals gewollt, dass sein Song mit Donald Trump in Verbindung gebracht wird.“
In unserer Kritik zu Melania schrieben wir: „Man konnte vielleicht noch auf einen kleinen Funken Hoffnung setzen, tatsächlich etwas über das frühere Model aus Slowenien zu erfahren, das schließlich den wohl migrationsfeindlichsten Präsidenten geheiratet hat, den die USA je hatten. Doch zu sagen, Melania sei inhaltsarm, ist eine böse Beleidigung für alles, was sonst als inhaltsarm gilt.“
Wir fügten hinzu: „Der Film ist ein inszeniertes PR-Stück, ein zynischer Versuch von Jeff Bezos, sich bei Trump anzubiedern, und ein anti-dokumentarischer Kassenfüller von Leuten, denen es nur um Geld geht und um leere Mythen, die die Marke Trump füttern sollen. Wenn der Film schließlich mit einer verdächtig langen Liste der angeblichen Leistungen von Mrs. Trump als First Lady endet (von denen wir keine einzige wirklich zu sehen bekommen), sind Sie zu gelangweilt, um das überhaupt zu bemerken, geschweige denn Lust zu haben, für die Trump-Sache auf die Straße zu gehen.“