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New-York-Vergewaltigungsvorwurf gegen Harvey Weinstein fallengelassen – Klägerin will vierten Prozess nicht

Harvey Weinstein: Kein vierter Vergewaltigungsprozess in New York
Harvey Weinstein muss sich in New York nicht vor viertem Vergewaltigungsprozess verantworten Copyright  AP Photo
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Von David Mouriquand mit AP
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Harvey Weinstein ist in New York und Kalifornien weiterhin wegen Sexualverbrechen verurteilt und sitzt nach wie vor im Hochsicherheitsgefängnis Rikers Island.

Der in Ungnade gefallene Hollywood-Produzent Harvey Weinstein muss sich in New York keiner vierten Verhandlung wegen des mutmaßlichen Vergewaltigungsvorwurfs der Schauspielerin Jessica Mann stellen.

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Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren am Donnerstag ein, nachdem seine Anklägerin erklärt hatte, sie halte eine erneute Aussage nicht aus.

Im Mai war Weinsteins dritter Prozess wegen der Vorwürfe geplatzt, weil die Geschworenen sich nicht einigen konnten.

Sie hatten keine einstimmige Entscheidung darüber getroffen, ob Weinstein Mann 2013 in einem New Yorker Hotel vergewaltigt hatte.

Mann unterstützte die Entscheidung vom Donnerstag offenbar. In einem Schreiben, das Staatsanwältin Nicole Blumberg vor Gericht verlas, heißt es: „Nach viel Nachdenken und Reflexion habe ich beschlossen, keinen vierten Prozess gegen Harvey Weinstein mehr zu führen. Bei der letzten Verhandlung wurde mir klar, dass ich das nicht länger ertragen kann.“

Mann schrieb weiter, das seit acht Jahren laufende Verfahren habe ihr „mehr geschadet als genutzt“.

Blumberg sagte vor Gericht, die Staatsanwaltschaft glaube Mann und würdige ihre „Tapferkeit, Stärke, ihren Mut und die Inspiration“, die sie anderen Betroffenen gebe. Angesichts ihrer Haltung sei eine Einstellung des Verfahrens angemessen.

Weinstein hatte sich in dem Verfahren wegen Vergewaltigung dritten Grades auf nicht schuldig plädiert und bestreitet sämtliche Vorwürfe wegen nicht einvernehmlichen Sex.

Er verließ den Gerichtssaal mit ausdruckslosem Gesicht und kehrte ins Gefängnis zurück. Dort wartet er auf das im September erwartete Strafmaß in einem anderen New Yorker Verfahren wegen sexuellen Übergriffs auf eine weitere Frau. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren.

Nach Verbüßung der Strafe in New York muss Weinstein in Kalifornien weitere 16 Jahre Haft antreten, wo er wegen der Vergewaltigung einer dritten Frau verurteilt wurde. Gegen beide Urteile hat er Berufung eingelegt.

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